Erhöhtes Unfallrisiko im Herbst

71 Prozent der Deutschen sprechen sich für verpflichtenden Wiederholungssehtest aus

Auf Grund schlechter Wetterverhältnisse und mangelnder Sicht steigt im Herbst das Unfallrisiko im Straßenverkehr. Kommen noch Sehdefizite hinzu, kann das für alle Altersgruppen gefährlich werden. Verpflichtende Wiederholungssehtests gibt es in Deutschland nicht, obwohl 71 Prozent der Bevölkerung diese begrüßen würden. Deshalb sollten Verkehrsteilnehmer ihre Augen selbstverantwortlich testen lassen, lieber einmal mehr als einmal zu wenig: denn eine Fehlsichtigkeit entsteht und wächst unmerklich und schleichend.

Das Foto zeigt ein Auto im starken Regen

Der Himmel ist grau, die Tage werden kürzer – wir wollen Ihnen nicht die (Sommer-)Laune verderben, aber der Herbst steht bald schon vor der Tür – denken Sie jetzt einen Schritt voraus.

Er macht Lust auf lange Spaziergänge und bringt bunte Laubwälder, aber auch zunehmend Dunkelheit, rutschige Fahrbahnen, Regen und Nebel. Das macht vor allem Autofahrern zu schaffen. Kommt eine Sehschwäche dazu, wird es riskant: „Bei einer unkorrigierten Kurzsichtigkeit von nur einer Dioptrie fällt die Sehleistung von 100 Prozent auf ein Viertel. Das ist etwa drei Mal weniger als beim Führerscheinsehtest gefordert“, erklärt Prof. Wolfgang Wesemann, ehemaliger Direktor der Höheren Fachschule für Augenoptik (HFAK) in Köln.

Wer schlecht sieht, reagiert langsamer!

Wer schlecht sieht, reagiert langsamer! Bremst ein Fahrer bei 50 km/h nur eine Sekunde zu spät, legt er in dieser knappen Zeit sage und schreibe14 Meter zurück. Das können im Straßenverkehr sehr schnell 14 Meter zu viel sein!

Sehschwächen beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit junger und alter Menschen im Straßenverkehr gleichermaßen. Besonders Kinder sind gefährdet. Auf Grund ihrer Größe sind sie schlecht zu sehen. Sie können Entfernungen und Geschwindigkeiten noch nicht richtig einschätzen und reagieren viel langsamer als Erwachsene. Eine zusätzliche Einschränkung durch schlechtes Sehen kann im Straßenverkehr gefährlich werden. Auch junge Erwachsene sollten ein Auge auf ihre Sehleistung haben: Heutzutage werden nahezu ein Drittel aller Kurzsichtigen erst im jungen Erwachsenenalter fehlsichtig. Der Führerscheinsehtest liegt da meist schon Jahre zurück. Zu einem Wiederholungssehtest sind Alltagsfahrer nicht verpflichtet, obwohl das laut Allensbach-Studie die deutliche Mehrheit der Befragten befürwortet. Ab dem vierzigsten Lebensjahr lässt die Sehleistung auf Grund des Alters nach. Viele Betroffene merken zunächst nicht, dass sie den Straßenverkehr nicht mehr so sicher wahrnehmen wie erforderlich. Doch viele ahnen es: Ein Viertel aller Kraftfahrer mit Brille und 16 Prozent aller Kraftfahrer ohne Brille zweifeln selbst daran, dass ihre Sehleistung noch ausreicht.

Naheliegende, einfache Lösung

Die Lösung des Problems ist so naheliegend wie einfach: Eine Augenprüfung bringt Gewissheit, wie es um die Seh-Leistungsfähigkeit der eigenen Augen bestellt ist. Falls nötig, verhelfen Brille und/oder Kontaktlinsen zum guten und sicheren Sehen.

Schulsport: Weniger Verletzungen mit der richtigen Brille

Die Schulferien sind die beste und rechtzeitige Zeit – sich Gedanken über eine geeignete Brille für den Schulsport zu machen. Vom Augenoptiker angepasste, schulsporttaugliche Brillen helfen, Unfälle durch schlechtes Sehen zu vermeiden, schützen gleichzeitig die Augen durch ihre besondere Beschaffenheit und fördern nicht zuletzt die sportliche Leistungsfähigkeit und den Spaß beim Sport.

Weil eine Brille von vielen Kindern beim Sport als störend empfunden wird und die Verletzungsgefahr mit der normalen Alltagsbrille hoch ist, nehmen fehlsichtige Kinder oft ganz ohne Sehhilfe am Schulsport teil. Die Zahlen der Fakultät für Sportwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) sind alarmierend: Demnach sieht jedes vierte Kind im Sportunterricht schlecht, weil es keine geeignete Sportbrille trägt. Die Verletzungsgefahr mit der normalen Brille ist beim Sport hoch, trägt das Kind jedoch gar keine Brille, hat das ebenfalls Nachteile, wie Sportwissenschaftler Dr. Gernot Jendrusch von der RUB erklärt: „Beim Schulsport erreichen fehlsichtige Schüler und Schülerinnen in Motoriktests signifikant schlechtere Gesamtergebnisse als ‚Normalsichtige’. Besonders große Unterschiede bestehen im Bereich der Bewegungskoordination, also zum Beispiel beim Balancieren rückwärts oder beim seitlichen Hin- und Herspringen.“

Cammannoptik hat Sport- und Schulsportbrillen vorrätigMit folgenden Tipps findet sich eine schulsporttaugliche Kinderbrille:

  1. Die Modelle sollten mit der Plakette „schulsporttauglich“ bzw. „schulsporttauglich plus Augenschutz“ ausgezeichnet sein. Achtung: Einige Modelle sind nur mit befestigtem Kopfband schulsporttauglich.
  2. Die Brille muss fachgerecht vom Augenoptiker mit bruchfesten Korrektionsgläsern aus Kunststoff ausgestattet werden.
  3. Die Brille muss in erster Linie sicher sein, sie muss dem Kind aber auch gefallen, damit sie getragen wird. Kontaktlinsen bieten eine gute Alternative bei hohen Fehlsichtigkeiten, Risikosportarten oder wenn das Kind beim Sport generell keine Brille tragen möchte. Auch in diesem Fall ist der Augenoptiker der richtige Ansprechpartner.
    Gute Testergebnisse für Schulsportbrillen

Der Schulsportbrillentest (www.schulsportbrillentest.de), den die RUB in diesem Jahr zum vierten Mal unter der Leitung von Dr. Jendrusch durchgeführt hat, zeigt, dass die Qualität von geeigneten Brillen für den Schulsport immer besser wird. Neben diversen Labortests, bei denen zum Beispiel die Haltbarkeit und Temperaturbeständigkeit der Fassungen geprüft wird, beurteilt eine Jury aus Sportwissenschaftlern, Biomechanikern, Augenoptikern und -ärzten die Funktionalität und Tauglichkeit der Brillen für den Schulsport. Um die Belastbarkeit und den Augenschutz unter möglichst realen Bedingungen im RUB-Labor zu testen, werden zum Beispiel brillentragende Dummys mit unterschiedlichen Arten von Bällen beschossen. Gemeinsam mit dem Deutschen Sportlehrerverband setzen sich die Wissenschaftler der RUB nun auch auf politischer Ebene dafür ein, dass eine sporttaugliche Brille als Hilfsmittel für die Schule eingestuft und für schulpflichtige Kinder von den Krankenkassen finanziert wird.

Vor dem Schulstart zu uns
Schlechtes Sehen steht oft in direktem Zusammenhang mit schlechten Leistungen in der Schule, Konzentrationsschwierigkeiten, Unlust oder Kopfschmerzen. Nicht nur für den Sport, auch für den Schulweg und die Teilnahme am Straßenverkehr ist gutes Sehen unerlässlich. Hier können Eltern einen spielerischen Online-Sehtest mit ihren Kindern zwischen vier und acht Jahren durchführen:

Der Kindersehtest kann und soll die Augenprüfung durch einen Fachmann nicht ersetzen. Sollte eine Brille für Schule und Sport erforderlich sein, wissen wir um die besonderen Anforderungen an Kinderbrillen und können diese optimal anpassen.

Ist Lesen im Dunkeln schlecht für die Augen?

„Kind, Lesen im Dunkeln ist schlecht für die Augen!“ Diesen Satz hören täglich viele Kinder, die statt zu schlafen heimlich unter ihrer Bettdecke lesen – natürlich nicht im Dunkeln, sondern im schummrigen Licht einer Taschenlampe. Doch wie schädlich ist das Lesen bei „schlechtem“ Licht wirklich?

Bei Kurzsichtigen ist das Auge wenige Milimeter zu lang. Das kann zwei Ursachen haben, die sich zudem ergänzen können. Zum einen spielen die Gene eine entscheidende Rolle, zum anderen die Umwelteinflüsse. Zu letzteren zählt auch das Licht. Kinder, deren Augen nicht genügend Tageslicht ausgesetzt sind, unterliegen einem höheren Risiko, kurzsichtig zu werden. Künstliches Licht kann den Wachstumsprozess des Auges aus dem Gleichgewicht bringen. Das Auge wird in der Folge wenige Millimeter zu lang, so dass der Brennpunkt nicht auf der Netzhaut liegt, sondern einige Millimeter davor. Dies ergibt ein unscharfes Bild, und der Betroffene sieht unscharf.

Das Bild zeigt zwei Kinder mit Brillen von Cammann Optik.

Wir testen die Augen Ihres Kindes ohne vorherige Terminabsprache.

 

Vermehrte Nutzung von Tablets und Co. kann Kurzsichtigkeit verschlimmern

Nach Einschätzung von Experten wird die Zahl der Kurzsichtigen in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Verantwortlich sei dafür unter anderem die vermehrte Nutzung mobiler Endgeräte. Denn wie das Licht jeder Lampe ist auch deren Licht ein künstliches. Deshalb ist ein Tablet – egal wie hell die Beleuchtung eingestellt ist – zum Lesen unter der Bettdecke nicht besser für die Augen als ein Buch mit Taschenlampe.

Eltern sollten ihre Kinder täglich an die frische Luft schicken, also ins Tageslicht. Dann ist es auch nicht tragisch, ab und an mal bei Schummerlicht zu lesen. Für alle weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung – kommen Sie einfach Kontakt vorbei.

Ortho-K? Was ist das?

Sogenannte Ortho-K-Kontaktlinsen werden abends eingesetzt und formen das Auge über Nacht, so dass man sie tagsüber herausnehmen und problemlos ohne Sehhilfe sehen kann. Wer sich für diese Möglichkeit der Korrektur einer Kurzsichtigkeit (Myopie) interessiert, sollte uns darauf einmal ansprechen. Denn wir prüfen zunächst, ob sich die Orthokeratologie in Ihrem konkreten Fall eignet. In der Regel bietet sich diese Form der Korrektur bis etwa minus 6 Dioptrien an, bei Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) muss von Fall zu Fall entschieden werden. Ortho-K-Linsen werden von uns fachmännisch angepasst und anschließend individuell angefertigt. Dazu gibt es eine Anleitung für Handhabung und Pflege, denn auch bei dieser Art Kontaktlinse sind Hygiene und Pflege das A und O, um beschwerdefreies Sehen zu ermöglichen und Infektionen zu vermeiden.

KL-17Linsen tragen über Nacht – gut sehen am Tag

Ortho-K-Linsen werden unmittelbar vor dem Schlafengehen eingesetzt. Sie eignen sich nämlich nicht zum Lesen oder für die Betrachtung von Handydisplay und Co. Bereits nach dem ersten Tragen stellt sich ohne Linsen am Folgetag in der Regel eine deutliche Verbesserung ein – sie müssen aber konsequent jede Nacht getragen werden, damit nach wenigen Wochen ein hundertprozentiges Ergebnis erreicht wird. Die Wirkung von Ortho-K-Linsen ist zudem sehr individuell und von vielen Faktoren abhängig, weshalb die Anpassung und Begleitung nur von Fachleuten vorgenommen werden kann. In einigen Fällen kann der Kontaktlinsenspezialist das Ergebnis auch nachträglich mit einer neuen Linse weiter optimieren – vertrauen Sie unserem Know-how und unserer Erfahrung.

Ortho-K am Steuer

Wer seine Kurzsichtigkeit mit Orthokeratologie korrigiert und Auto fährt, befindet sich streng genommen in einer rechtlichen Grauzone. Im Führerschein muss vermerkt sein, ob eine Sehhilfe benötigt wird oder nicht, Ortho-K-Linsen werden jedoch nur über Nacht getragen. Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen empfiehlt daher, die Linsen sowie eine kurze Beschreibung der Wirkungsweise mitzuführen, ebenfalls hilfreich kann im Zweifel die Dokumentation regelmäßig wahrgenommener Sehtests sein, um nachzuvollziehen, dass die Sehschärfe (Visus) tagsüber gleichbleibend und zum Führen eines Fahrzeugs ausreichend ist.

Sehvermögen nicht „stehlen“ lassen.

Bis zum Jahr 2030 erwarten Augenärzte rund 50 Prozent mehr Patienten.  Mit der alternden Gesellschaft steigt auch die Zahl der Augenerkrankungen. Doch niemand muss sich sein Sehvermögen „stehlen“ lassen. Mit regelmäßigen Augenkontrollen und ein paar Alltagstricks lässt sich den tückischen Dieben das Handwerk meist gut legen.

Wer Kostbares nicht verlieren möchte, sollte wachsam und vorausschauend sein. Ganz gleich, ob es ums Portemonnaie oder das Sehvermögen geht. Bereits jeder zweite der 52- bis 64-Jährigen in Deutschland ist am Grauen Star erkrankt – oft ohne es zu wissen, weil die Linsentrübung schleichend verläuft. Augenprüfungen beim Augenoptiker helfen, diese und andere Krankheiten frühzeitig erkennen zu können bzw. kann im Zweifel direkt ein Arzt konsultiert werden. 

Es gibt einige Hauptursachen für Erblindung in Deutschland, die es gilt, früh aufzuspüren. Grauer Star, Grüner Star (blinde Stellen im Gesichtsfeld, oft erhöhter Augeninnendruck), altersbedingte Makuladegeneration (AMD; Netzhautschäden) und diabetische Retinopathie (Schädigung von Blutgefäßen) lassen sich gut behandeln, müssen jedoch möglichst früh erkannt werden, weil Schäden irreversibel sind.

Lebensqualität hängt erheblich von einem intakten Sehvermögen ab

Messbrille_Kunden_kl

Unsere Augenprüfungen sind in erster Linie dazu da, Ihnen Lebensqualität zu sichern. Wir ermöglichen Ihnen optimales Sehen.

Die Lebensqualität hängt erheblich von einem intakten Sehvermögen ab. Eine US-Studie zeigt, dass besonders AMD als großer Risikofaktor für Depressionen gilt. Mit einer perfekt angepassten Brille kann es aber gelingen, trübe Stimmung zu vertreiben. Aber noch einmal: Voraussetzung für jede erfolgreiche Augentherapie bleibt, dass die Erkrankung möglichst früh erkannt wird.

 Je früher bzw. länger der Sehsinn geschützt wird, desto besser. Forscher haben herausgefunden, dass die Augen von einer abwechslungsreichen Ernährung mit Vollkornprodukten, Gemüse, Obst und Fisch profitieren. Noch besser als Möhren ist grünes Blattgemüse, wie Spinat, Brokkoli und Grünkohl. Die darin enthaltenen Carotinoide schützen die Netzhautzellen vor blauem Licht und kurzwelligen Strahlen und mindern so das Risiko, an AMD zu erkranken. Nitratreiches Gemüse, wie Rucola, Kohl und Rote Beete tragen neusten Erkenntnissen zu Folge dazu bei, den Augeninnendruck zu reduzieren: Das Risiko an Grünem Star zu erkranken, könnte so gesenkt werden.

Rauchen hingegen ist schlecht für die Augen. Es schädigt den Sehnerv, weil er schlechter durchblutet wird. Eine englische Untersuchung zeigt, dass jede fünfte AMD auf Tabakkonsum zurückzuführen ist.
Angekurbelt wird die Durchblutung durch Bewegung. Kein Wunder also, dass Joggen auch die Augen fit hält. Brenzlig wird es für die Augen, wenn Make-up nicht gründlich entfernt wird. Wenn die Tränendrüse auch nur leicht verstopft, kann es zu Entzündungen der Lider kommen, schlimmstenfalls zu einem so genannten Trockenen Auge.

Fazit: Eine gute Kombination aus Sehtests, Sehkorrektion, gesunder Ernährung, Bewegung und Augenhygiene fördert die Lebensqualität und ist langfristig der beste Schutz gegen die Diebe der Sehkraft. Regelmäßige Augenprüfungen und Beratungen in unserem Hause tragen zu Ihrem Schutz und zu Ihrer Lebensqualität bei.

UV-Schutz für Kinderaugen

Ähnlich wie bei einem Sonnenbrand kann zu viel UV-Strahlung eine akute, schmerzhafte Entzündung der Binde- oder Hornhaut auslösen. Langfristig können ernsthafte Augenerkrankungen auftreten. Bei Kindern ist der Sonnenschutz besonders wichtig, da ihre Augen noch weitaus durchlässiger für UV-Strahlung sind.

kindersonnenbrille

 

Spielt das Kind am Wasser oder auf dem Spielplatz im Sand, verstärken die reflektierenden Oberflächen die Lichteinwirkung. Babys und sehr kleine Kinder sollten generell vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden und sich grundsätzlich nur im Schatten aufhalten, zusätzlich geschützt durch einen möglichst breitkrempigen Hut und lange Kleidung oder Sonnencreme. Aktive Kleinkinder sollten die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr wenn möglich meiden und sonst zusätzlich zu Kopfbedeckung und Hautschutz eine Sonnenbrille tragen. Am besten suchen Eltern die Brille zusammen mit ihrem Kind aus und lassen sie direkt bei uns  anpassen, damit sie gut sitzt und gerne getragen wird.
Wer eine Kindersonnenbrille bei uns kauft, ist auf der sicheren Seite, denn sie erfüllt folgende Kriterien, das garantieren wir:

  • Eine Kindersonnenbrille ist kein Spielzeug. Dennoch muss sie bruchfest, gut verarbeitet und robust sein und gut sitzen.
•    Die Tönung der Gläser sagt nichts über den UV-Schutz aus. Dieser ist an der Aufschrift „UV 400“ oder „100 % UV-Schutz“ im Brillenbügel oder auf der Verpackung erkennbar und ein absolutes Muss.
  • Für normale, sommerliche Lichtverhältnisse in unseren Breitengraden reicht eine Tönung der Kategorie 2 aus, für das Gebirge, Wintersportgebiete oder Strandurlaub sollte es besser Kategorie 3 sein.
  • Für Kinder mit Fehlsichtigkeit bietet sich eine Sonnenbrille mit Korrektionswirkung an. Kontaktlinsen können zusammen mit einer Sonnenbrille bereits für Kinder eine gute Alternative darstellen. Auch in diesem Fall sind wir der richtige Ansprechpartner für Sie.

 

Fragen Sie uns, wir freuen uns darauf.

Officebrillen wollen die Lösung sein

Wer lange am Bildschirm arbeitet, kennt die Zeichen: müde, brennende oder trockene Augen. Dass an Kopfschmerzen oder Rückenbeschwerden ebenfalls der Blick auf den Bildschirm schuld sein kann, wissen allerdings die wenigsten.

Handicaps von Lese- und Gleitsichtbrillen bei der Computerarbeit
„Mit meiner Brille komme ich bestens klar!“ Stimmt, was den Alltag angeht. Eine Lesebrille ist optimal für scharfes Sehen in sehr nahen Distanzen, also im Buch oder in der Zeitung. Wer damit auf dem Bildschirm Klarheit haben möchte, kriecht dicht an ihn heran, strengt die Augen an und provoziert Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen. Die Gleitsichtbrille taugt für viele Seh-Entfernungen von der Nähe bis in die Ferne. Doch um Text und Bilder auf dem Monitor scharf wahrzunehmen, muss man durch den unteren Teil der Gleitsichtgläser blicken. Das Kinn wird angehoben, der Kopf in den Nacken gelegt – die Muskulatur steht unter unnatürlicher Spannung. Es schmerzt und nervt.

Foto: ZVA

Foto: ZVA

 

Bildschirmbrille für entspanntes Sehen und Arbeiten
Computerbrillen wollen die Problemlöser sein. Welche Vorteile bieten sie? Ihre Sehkompetenz liegt vor allem in den mittleren und kurzen Entfernungen. Das ist der Sehabstand zum Monitor, der je nach Bildschirmgröße zwischen 50 und 100 Zentimetern beträgt. Diesem Bereich gehört die größte Fläche im Brillenglas. Darunter gibt es den Nahbereich, durch den sich die Tastatur und Manuskripte unangestrengt überschauen lassen. Der Teil in den Gläsern, der für das Sehen über einen Meter hinaus geeignet ist, fällt aber relativ klein aus. Er genügt, um Uhr und Terminkalender an der Wand gut im Blick zu haben, ist zum Autofahren aber nicht geeignet.
Bei der Anfertigung der Bildschirmbrillen berücksichtigt der Augenoptiker die notwendigen Glasstärken des Trägers sowie dessen Arbeitsplatzanforderungen. Vor der Anschaffung der Brille empfiehlt es sich daher, den individuellen Sehabstand zu Bildschirm und Tastatur zu messen, um die Gläser genau darauf abzustimmen. Die Brillenfassung sollte nicht zu klein gewählt werden, damit die optimalen Sehzonen sowohl in der Höhe als auch in der Breite ausreichend groß sind. Entspiegelte Gläser lohnen sich wegen der vielen Lichtquellen in den Büros.

Arbeitgeber übernimmt Kostenanteil
Die Brille am Computerarbeitsplatz gehört zur persönlichen Schutzausrüstung. Per Gesetz steht einem Arbeitnehmer für Tätigkeiten am Bildschirm eine spezielle Sehhilfe zu, wenn die normale Sehhilfe dafür nicht geeignet ist. Bescheinigt das ein Augenarzt oder Augenoptiker, muss der Arbeitgeber zumindest einen Teil der Kosten für die Bildschirmarbeitsplatzbrille übernehmen.

„Bleiben Sie sauber“: mit Kontaktlinsen

Diese kuriose Meldung geht aktuell durch die Medien: Londoner Ärzte fanden 27 Kontaktlinsen im Auge einer 67-jährigen Patientin mit Grauem Star. Diese hatte die Beschwerden am Auge als Alterserscheinungen abgetan – die geplante Operation musste aus Hygienegründen verschoben werden.

Für über drei Millionen Deutsche stellen Kontaktlinsen eine echte Alternative und vor allem Ergänzung zur Brille dar. Die Hersteller bieten Kontaktlinsen für verschiedene Arten der Fehlsichtigkeit, zum nah und fern sehen und in der Gleitsichtvariante, formstabil oder weich, für unterschiedlichste Trageintervalle und Ansprüche.

Durch immer weiter verbesserte Trageeigenschaften vergessen Kontaktlinsenträger aber manchmal, die Linsen gründlich zu reinigen oder tragen sie nicht so, wie es eigentlich vorgesehen ist. Nicht immer geht es dann so glimpflich aus wie bei dem aktuellen Fall aus England. Bei unsachgemäßer Handhabung und fehlender Hygiene können Kontaktlinsen schnell Infektionen am Auge auslösen – mit zum Teil schweren Folgen.

Spaltlampe-3-web-kl

Mit unseren modernen Messgeräten und unserem Know-how können wir die individuell passende Kontaktlinsen für Sie anpassen.

Wir können durch unser Know-how und mit unseren modernen Messgeräten die Hornhaut des Auges exakt vermessen und anhand der Ergebnisse und nach der Augenprüfung für die korrekten Sehwerte die optimale Kontaktlinsenauswahl treffen. So stellen wir die fachgerechte Anpassung der Linse auf Ihr Auge sicher und sorgen so für die nötige optische Korrektion und exakt die richtige Linsenwahl für Ihre Bedürfnisse. Vor allem aber können wir Ihnen wichtige Hinweise zur Handhabung und zur Hygiene geben und sind Ihr kompetenter Ansprechpartner bei allen Fragen und Problemen rund um die Kontaktlinse.

Wer diese wichtigen Regeln beherzigt, ist mit seinen Kontaktlinsen auf der sicheren Seite:

  1. Kontaktlinsen immer nur so lange tragen wie vorgesehen. Das betrifft das Austauschintervall, aber auch die tägliche Tragedauer. Möchten Sie die Linsen täglich mehr Stunden tragen als ursprünglich vorgesehen, können wir Ihnen ein anderes Produkt empfehlen, das sich dafür eignet.
  2. Sollten Sie eine Linse zwischendurch herausnehmen müssen oder fällt sie aus dem Auge, erst desinfizieren, bevor sie wieder eingesetzt wird. Im Zweifel unterwegs in einem Ersatz-Kontaktlinsenbehälter aufbewahren. Immer die Hände gründlich waschen. Die Linsen nur mit dem passenden Pflegemittel nach Anweisung reinigen und desinfizieren (ausgenommen Tageslinsen, die nach einmaligem Tragen weggeworfen werden) und auch an den regelmäßigen Austausch des Behälters denken. Haltbarkeit und Aufbewahrungshinweise des Pflegemittels beachten. Kein Leitungswasser zur Reinigung oder Aufbewahrung verwenden.
  3.  Niemals Kontaktlinsen ohne fachmännische Anpassung und Beratung kaufen. Auch nach der Erstanpassung sollten Träger von weichen Kontaktlinsen halbjährlich, Träger von formstabilen Linsen jährlich zu uns zur Nachkontrolle kommen. Denn: Da sich das gesunde Auge ständig verändert, kann auch eine gut angepasste Kontaktlinse nach einiger Zeit zu verminderter Sehschärfe oder schlechterem Tragekomfort führen. Wir können recht einfach feststellen, ob die Kontaktlinse weiterhin optimal sitzt.
  4.  Immer eine Ersatzbrille (und einen sauberen Kontaktlinsenbehälter mit frischer Aufbewahrungsflüssigkeit) dabeihaben.
  5. Nicht mit Kontaktlinsen schwimmen oder schlafen, es sei denn, wir haben die Linsen extra zu diesem Zweck mit Ihnen ausgesucht.

Bildschirmbrille schützt vor Blaulicht

Verschiedene Studien lassen darauf schließen, dass es schädlich für die Augen sein kann, wenn sie zu viel blauem Licht, das unter anderem von LEDs abstrahlt, ausgesetzt sind. Aufgrund der sich rasant verbreitenden LED-Technologien und dem Trend zu immer flacheren, brillanteren Bildschirmen und Displays scheint diese Sorge durchaus berechtigt. Eine Bildschirmbrille kann die Augen spürbar entlasten.

Screenshot 2017-05-17 22.06.15Das blauviolette Licht gehört zum Spektrum des für den Menschen sichtbaren Lichtbereichs. In natürlicher Form sind wir Blaulicht in Form von Sonnenlicht ausgesetzt. Moderne Lichtquellen, Bildschirme und Displays enthalten ebenfalls einen hohen Anteil des kurzwelligen blauen Lichts. Während wir uns mit einer Sonnenbrille vor zu viel UV-Licht schützen, sind unsere Augen dem blauen Licht aus künstlichen Quellen jedoch meist ungeschützt ausgeliefert – auch, weil es wenige auf den Menschen übertragbare Langzeitstudien dazu gibt, wann und in welcher Form dieses Blaulicht schädlich sein kann. Experten gehen jedoch davon aus, dass blauviolettes Licht in der Lage ist, die Photorezeptoren in der Netzhaut zu schädigen und sogar zu ernsthaften Erkrankungen wie einer Makuladegeneration und damit zum irreversiblen Verlust des scharfen Sehens führen kann.

Blaues Licht verursacht Sehstress

Die Blaulichtstrahlung von digitalen Geräten ist zwar nicht vergleichbar mit der UV-Strahlung, doch etwa 60 Prozent der Bevölkerung verbringt täglich mehr als sechs Stunden mit Computern, Tablets oder Smartphones. Neben den Langzeitschäden, die durch zu viel blaues Licht entstehen können, klagen viele regelmäßige Bildschirm- oder Displaynutzer über sogenannten Augen- oder Sehstress, unter anderem bedingt durch die Eigenschaften des blauen Lichts. Da es sehr energiereich ist, neigt es zum Flimmern, erzeugt Blendung und führt zu einer herabgesetzten Bildschärfe sowie verminderten Kontrasten. Symptome wie müde und trockene Augen bis hin zu Fremdkörpergefühl und verschwommenem Sehen, Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen sind häufige Folgen. Eine von uns angepasste Bildschirmbrille mit Blaulichtfilter sorgt für ermüdungsfreies Sehen und schützt die Augen vor negativen Blaulichteinflüssen.

Darüber hinaus sollte das Smartphone oder Tablet nicht kurz vor dem Schlafengehen zum Einsatz kommen, da bestimmte Wellenlängen des blauen Lichts, die tagsüber positiv unseren Biorhythmus beeinflussen, nachweislich den Schlaf stören. Einige Smartphone-Modelle verfügen aus diesem Grund über eine Funktion, mithilfe derer abends ein Blaulichtfilter im Display zum Einsatz kommt. Tagsüber sollte man allerdings nicht das gesamte Blaulichtspektrum blockieren, da insbesondere die Wellenlängen im Türkisbereich einen positiven Einfluss auf den Biorhythmus haben.

Vorsicht im Umgang mit LEDs

Nicht alle LED-Technologien sind gleichermaßen schädlich für die Augen. Bei LED-Lampen gilt: Wer Leuchten mit warmweißem Licht von guter Qualität bevorzugt, schadet seinen Augen weniger. Da LEDs nicht in der Lage sind, „weißes“ Licht zu produzieren, wird dieser Eindruck durch eine Mischung aus blauem und gelbem Licht erzeugt. LED-Lampen werden aufgrund des potenziell schädlichen Blaulichtanteils in Risikogruppen (Freie Gruppe bis Gruppe 3) eingeteilt:

  • Im Haushalt sollten nur Leuchtmittel der Klassen Freie Gruppe oder Gruppe 1, wie etwa glühlampenförmige LED-Lampen mit Schraubgewinde und matter Oberfläche, röhren- oder spotförmige LEDs verwendet werden. Vorsicht ist bei Leuchtmitteln aus dem Internet geboten. Zur Gruppe 2 und 3 gehören LEDs, die bereits bei kurzem Blick direkt in die Lichtquelle Augenschäden verursachen können. Dazu können auch LED-Taschenlampen gehören.
  • Immer einen Mindestabstand von 20 cm zur Lichtquelle einhalten und nicht direkt in die Lampe schauen, besonders nicht bei sichtbarem „LED-Chip“
  • Bei Bildschirmen und Displays sind ältere Technologien wie LCD oder LCD-LED unschädlicher, da der Bildschirm von der Rückseite oder den Seiten beleuchtet wird und das Licht nicht direkt auf das Auge trifft. Anders sieht es bei modernen OLED- oder AMOLED-Displays aus. Generell gilt: Je näher sich ein Display am Auge befindet und je länger man darauf schaut, desto ungesünder für die Augen.

Darüber hinaus kann man sich nicht nur vor Netzhautschädigungen, sondern auch vor Sehstress schützen: mit einer Bildschirmbrille, deren Gläser durch eine spezielle Beschichtung den betreffenden Blaulichtanteil herausfiltern und gleichzeitig für mehr Sehkomfort sorgen.

Fragen Sie uns bitte, wir beraten Sie gerne umfassend zur Bildschirmbrille.

LASIK: VOR- UND NACHTEILE ABWÄGEN

Ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen – für viele zumindest zahlungskräftige Fehlsichtige scheint dieser Wunsch mittels Laser-OP leicht erfüllbar. Zahlreiche Anbieter für eine Laser-in-situ-Karatomileusis, kurz LASIK, überschlagen sich mit günstigen Preisen und suggerieren, dass Augenlasern quasi in der Mittagspause erledigt werden kann. Eine Entscheidung für eine Augen-OP sollte aber immer gut bedacht sein – das erklären wir auch unseren Kunden im Sinne einer guten vollumfänglichen Beratung für ein optimales Sehen.

eye-321961_1280Die LASIK ist das momentan am häufigsten angewandte Verfahren, um eine Fehlsichtigkeit dauerhaft zu korrigieren. Die Versprechen der Augenkliniken, die sich auf Laser-OPs spezialisiert haben, klingen besonders reizvoll für all diejenigen, die sich weder mit einer Brille noch mit Kontaktlinsen arrangieren möchten oder können. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten, während der die äußere Hornhautschicht angehoben wird. Der Laser entfernt einen Teil des Bindegewebes, anschließend wird die Hornhaut wieder zugeklappt.

Nachteile, die auf der Hand liegen

Ein offensichtlicher Nachteil sind die immer noch relativ hohen Kosten von mindestens etwa 1.500 bis 2.000 Euro pro Auge bei seriösen Anbietern; die Krankenkasse übernimmt diese Kosten nicht. Darüber hinaus bietet eine Laser-OP keine Garantie, dass nicht ein Rest der Fehlsichtigkeit bleibt und man nicht doch noch eine Brille mit geringfügiger Korrektion benötigt oder sich einer erneuten OP unterziehen muss. Auch vor der Alterssichtigkeit, die in der Regel um das 45. Lebensjahr einsetzt, bewahrt das Augenlasern nicht; die lebenslange Brillenfreiheit bleibt deshalb wohl vorerst weiter ein Wunschtraum.

Häufige Nebenwirkungen

Obwohl der LASIK-Eingriff an sich als sicher gilt, handelt es sich dennoch um eine Operation. Es gibt darüber hinaus wenige Aussagen über Langzeitfolgen. Studien aus den USA belegen, dass ein Großteil der Patienten nach einem Lasereingriff am Auge unter verschiedenen Nebenwirkungen leidet. Für die Studien wurden Patienten vier Wochen, zwei Monate und ein halbes Jahr nach der LASIK untersucht und füllten zusätzlich einen Fragebogen aus, den der Augenarzt nicht zu sehen bekam.

28 Prozent litten unter einem Trockenen Auge (Sicca-Syndrom), diese Patienten müssen mehrmals täglich und in schweren Fällen bis zu stündlich Augentropfen verwenden, um Augenbrennen oder ein Fremdkörpergefühl loszuwerden.

Eine bekannte Folge der LASIK kann verschlechtertes Sehen bei Dämmerung sein, laut Studie berichteten rund 50 Prozent der Patienten außerdem über Doppelbilder bei reflektierenden Objekten, Lichtringe um ein Objekt oder Lichtstrahlen, die von einer Leuchtquelle auszugehen scheinen.

Im Großen und Ganzen sind die meisten Patienten zufrieden mit ihrer Laser-OP. Doch: Viele scheinen derartige Nebenwirkungen einfach in Kauf zu nehmen – womöglich als Preis für das langersehnte brillenfreie Sehen.

Für wen eignet sich eine LASIK?

Nicht für alle Fehlsichtigen eignet sich eine LASIK. Zuvor sollte man sich in jedem Fall umfassend informieren, eingehend vom Augenarzt untersuchen lassen und einen seriösen Anbieter wählen. Von Dumpingpreisen oder fragwürdigen Angeboten aus dem Ausland ist in jedem Fall abzuraten.

Checkliste LASIK: Das könnte dagegen sprechen

  • Beruf und eventuelle Fehlzeiten bei auftretenden Komplikationen beziehungsweise einige Tage direkt nach der OP
  • Hohe Kosten
  • Bestimmte Vorerkrankungen
  • Vorerkrankungen der Augen, sehr große Pupillen, dünne Hornhaut
  • Medikamenteneinnahme
  • Trockene Augen: Eine LASIK kann das Sicca-Syndrom erheblich verstärken
  • Stabile Fehlsichtigkeit: Ist die Sehstärke über ein Jahr gleich geblieben?
  • Sehr geringe oder sehr starke Fehlsichtigkeit/Hornhautverkrümmung

Risiken und Nebenwirkungen

  • Wie jede Operation birgt auch die LASIK das Risiko einer Infektion oder sehr seltenen, aber dennoch möglichen, schweren Augenschädigungen
  • Eventuell kein zufriedenstellendes Ergebnis (Rest-Fehlsichtigkeit oder Überkorrektion), sodass womöglich eine zweite OP nötig wird
  • Mit Einsetzen der Alterssichtigkeit wird eventuell dennoch eine Lesebrille notwendig
  • Keine Langzeiterfahrungen vorhanden
  • Nebenwirkungen wie trockene Augen, schlechtes Dämmerungssehen (eventuell kein Autofahren bei Dunkelheit mehr möglich), unerwünschte Lichteffekte

Der Originaltext stammt von der Internetseite www.1xo.de.

󰀽Königstraße 44, 30175 Hannover      󰀝(0511) 34 36 28      󰀁info@cammannoptik.de • Impressum

󰀃
󰁓