Gerade jetzt gefährden Blendung und unentdeckte Sehschwächen die Sicherheit

Die Tage werden kürzer. Dunkelheit und Wetter sorgen für schlechte Sicht und rutschige Straßen. Spätestens jetzt wird das Auto winterfest gemacht. Der regelmäßige Auto-Check ist mittlerweile gang und gäbe – an einen regelmäßigen Seh-Check dagegen denken die Wenigsten. Doch gerade jetzt gefährden Blendung und unentdeckte Sehschwächen die Sicherheit.

Das Foto zeigt ein Auto im starken RegenFahrzeug-Check für besseren Durchblick
Winterreifen, Frostschutz und eine funktionstüchtige Lichtanlage sorgen in der dunklen Jahreszeit für eine sichere Fahrt. Damit die Sicht ungetrübt bleibt, sollten Scheibenwischer, Wischerblätter und Scheibenwaschanlage optimal funktionieren und Scheinwerfer sowie Scheiben sauber sein. Trotzdem bleibt es für Autofahrer gefährlich. Das belegen die jährlich steigenden Unfallzahlen im Herbst.

Sehhilfen für sicheres Fahren
Blendung gilt als Auslöser für zwei Drittel der witterungsbedingten Verkehrsunfälle. Die betroffenen Fahrer sind sekundenlang im Blindflug unterwegs. Neu sind spezielle Gläser für fehlsichtige Autofahrer. Sie mindern die Blendung und haben außerdem optimierte Sehbereiche für Straße, Spiegel und Navi. Wer eine Sehhilfe zum Fahren braucht, sollte stets Ersatz mitnehmen. Auch eine Sonnenbrille gehört im Herbst an Bord, denn oft reicht die Schutzblende im Auto bei tief stehender Sonne nicht aus. Bei langen Autofahrten können Tränenersatzmittel die Augen länger fit halten. Der Tunnelblick verleitet dazu, das Blinzeln zu vergessen.

Augencheck für besseres Sehen
Riskant lebt, wer jetzt mit Sehschwächen Auto fährt. Das betrifft vor allem Menschen ab 40 Jahren. Altersbedingt verschlechtert sich das Sehen dann langsam und oft unbemerkt. „Bei einer unkorrigierten Kurzsichtigkeit von nur -1 Dioptrie fällt die Sehleistung von 100 Prozent auf ein Viertel. Das ist etwa drei Mal weniger als beim Führerscheintest gefordert“, erklärt Prof. Wolfgang Wesemann, ehemaliger Direktor der Höheren Fachschule für Augenoptik (HFAK) in Köln.

Wer schlecht sieht beurteilt Geschwindigkeiten und Entfernungen falsch – mit Folgen: Bremst ein Fahrer bei 130 km/h nur eine Sekunde zu spät, legt er bereits 36 Meter zurück. Das können 36 Meter zu viel sein. Deshalb sollten die Augen, wie das Fahrzeug, alle zwei Jahre fachmännisch gecheckt werden.

Text stammt von Kuratorium Gutes Sehen

Dunkle jahreszeit hat begonnen!

Laut einer Untersuchung von TNS Infratest überschätzt mehr als die Hälfte aller deutschen Autofahrer ihr Sehvermögen im Straßenverkehr. Mithilfe von Sehtests in speziellen Mobilen an Autobahnraststätten und in Augenoptikerfilialen wurde das Sehvermögen von Autofahrern getestet, zusätzlich sollten die 2.200 Teilnehmer der repräsentativen Studie Fragen zu ihrer Selbsteinschätzung beantworten.
Stolze 59 Prozent überschätzten ihr Sehvermögen. Dabei stellte sich auch heraus, dass die stärkste Selbstüberschätzung bei denjenigen Teilnehmern auftrat, deren letzter Sehtest mehr als sechs Jahre zurücklag. Mehr als die Hälfte der Personen, die ihre Sehkraft zu positiv bewerteten, waren Frauen.

Schlechtes Sehen erhöht die Unfallgefahr

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Die ADAC-Sehtestmobil-Tour brachte bereits 2014 ähnliche Ergebnisse: Nach 15.090 Sehtests an 170 Aktionstagen stand fest, dass jeder zweite Verkehrsteilnehmer mit einer unzureichenden Sehhilfe unterwegs war.
Der Bundesverband der Augenärzte (BVA) schätzt, dass rund 300.000 Unfälle jährlich auf schlechtes Sehen zurückzuführen sind. Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) fordert aus diesem Grund schon seit Langem einen verpflichtenden Wiederholungssehtest für Führerscheininhaber, wie er in vielen EU-Ländern bereits gang und gäbe ist. Immerhin 71 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung ab 16 Jahren und 69 Prozent der Kraftfahrer würden einen solchen Test begrüßen.

Regelmäßig zum Sehtest

Wir empfehlen, selbst aktiv zu werden und die Augen regelmäßig testen zu lassen. Das Sehvermögen verschlechtert sich oft schleichend und wird deshalb von vielen Verkehrsteilnehmern nicht wahrgenommen. Ein regelmäßiger Sehtest bei uns ist schnell und unkompliziert erledigt. Er sorgt nicht nur für Klarheit, was das eigene Sehvermögen betrifft, sondern auch für allzeit klare Sicht. Zudem bieten neue Brillengläser extra fürs Autofahren zusätzlichen Komfort und zusätzliche Sicherheit. Gerade in der jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit ist eine gute Sicht am Steuer äußerst wichtig. Fragen Sie uns danach.

Brille im Beruf: Gute Sicht, guter Eindruck

Die Wahrnehmung von Brillenträgern im Berufsalltag ist überwiegend positiv – vor allem weibliche Kollegen mit Brille werden oft als überdurchschnittlich gebildet und seriös wahrgenommen. Auch die persönliche Einstellung zur Brille hat sich gewandelt: In einer Studie gaben gut 30 Prozent der Befragten an, dass sie zum Vorstellungsgespräch sogar eine Brille mit Fensterglas tragen würden.

Mehr als 40 Millionen Deutsche tragen täglich eine Brille, auch im Beruf. Eine Studie hat vor allem danach gefragt, wie Kollegen mit Brille am Arbeitsplatz wahrgenommen werden. Fast 67 Prozent der Teilnehmer gaben an, ihre Brille an mindestens fünf Tagen in der Woche zu tragen. Für knapp 22 Prozent ist die Sehhilfe darüber hinaus auch ein modisches Accessoire. Selbst unter den Brillenträgern, die nur ein einziges Modell besitzen, entscheiden sich über die Hälfte für eine markante, auffällige Brillenfassung.

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Guter Eindruck mit Brille

Gut 30 Prozent der Befragten könnten sich sogar vorstellen, beim Bewerbungsgespräch eine Brille mit Fensterglas zu tragen, um einen besseren Eindruck zu hinterlassen. Auf die Frage, wieso sie sich entschieden haben, auf ihrem Bewerbungsfoto eine Brille zu tragen, erklärte knapp ein Fünftel, eine Brille gebe dem Gesicht mehr Charakter. Auch habe sich die persönliche Einstellung zur Brille in den vergangenen Jahren geändert – die meisten Studienteilnehmer identifizierten sich mit ihrer Brille und stünden deshalb ganz selbstverständlich auch beim Bewerbungsfoto zur Sehhilfe. Nur knapp acht Prozent tauschten die Brille beim Vorstellungsgespräch lieber gegen Kontaktlinsen.

Vor allem Frauen punkten mit Brille

Fast 49 Prozent der Arbeitskollegen schätzen besonders die Brillenträgerinnen im Beruf als überdurchschnittlich gebildet ein, für gut 37 Prozent gelten diese zudem als modern und auf gut 35 Prozent wirken Frauen mit Brille seriös. Den Männern werden zwar dieselben positiven Eigenschaften zugeschrieben, doch sie werden auch wesentlich schneller als konservativ eingeschätzt.

Vorteile am Arbeitsplatz

Besonders für Büroarbeiter bietet die Brille am Arbeitsplatz viele Vorteile. Durch die Bildschirmarbeit werden die Augen stark beansprucht, Kontaktlinsen fördern zusätzlich Beschwerden, die durch digitalen Augenstress entstehen wie trockene oder müde Augen.

Gleitsichtgläser sind nicht unbedingt für die Seh-Abstände am Bildschirm optimiert. Eine Bildschirmbrille sorgt für entspanntes Sehen am Arbeitsplatz – wir beraten Sie gerne über die  passende Brille für den Arbeitsalltag. Übrigens: Die Kosten für eine spezielle Bildschirmarbeitsplatzbrille werden in den meisten Fällen sogar vom Arbeitgeber übernommen.

Welttag des Sehens

Geht es um Erkrankungen, fürchten die Europäer nichts so sehr wie den Verlust ihres Gedächtnisses, gefolgt vom Sehverlust, so das Europäische Forum gegen Blindheit. Dass beide möglicherweise zusammenhängen, fanden US-Wissenschaftler heraus. Demnach erkranken Menschen, die schlecht sehen, fünf bis zehn Mal häufiger an Alzheimer als diejenigen, die gut sehen.

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Am 12. Oktober begehen wir den sogenannten „Welttag des Sehens“ – ein guter Grund, noch einmal auf die Notwendigkeit von regelmäßigen Augenprüfungen hinzuweisen. Wenn es um die Sehschärfe geht, sind wir gerne ihr erster Ansprechpartner. Und denken Sie beim Thema Sehen auch stets an Ihre Kinder. Vorsorgeuntersuchungen sind auch schon für Kinder immens wichtig. 

Die Grundsteine für gutes Sehen und gesunde Augen in jeder Phase des Lebens werden im Kindesalter gelegt. Elf Vorsorgeuntersuchungen (U1 bis U11) sind auf Kosten der Krankenkassen vorgesehen. Jedoch reichen die Instrumente des Kinderarztes nicht aus, um alle Fehlsichtigkeiten zu diagnostizieren. Das Kuratorium Gutes Sehen empfiehlt zusätzliche Kontrollen beim Augenarzt: zwischen U5 und U8 einmal sowie zwischen U8 und U10 in zweijährigem Abstand. Kommen bei den Eltern oder in der Verwandtschaft gravierende Sehprobleme oder Augenerkrankungen vor, sollte der Kinderarzt darauf hingewiesen werden.

Wenn Sie hierzu weitere Informationen benötigen, zögern Sie nicht, uns auf dieses Thema anzusprechen, wir beraten Sie gerne.

 

Brillentrends für Herbst und Winter

Die anstehende Herbst-/Wintersaison wird in Sachen Brille alles andere als grau: Die aktuellen Brillenfassungen korrespondieren mit der Mode, die im Winter 2017/18 für jeden Geschmack etwas bereithält. Selbst Trends, die auf den ersten Blick extrem gewagt, bunt oder auffällig erscheinen, lassen sich auch in wesentlich dezenterer Form interpretieren.
Anbei ein paar Tipps und Trends für Sie. Natürlich können Sie diese Trends auch bei uns im Geschäft finden. Unsere Eigenkollektion „Zeitlos“ und unsere Markenfassungen stehen Ihnen zum Ausprobieren zur Verfügung. Wir haben eine große Auswahl für jeden Geldbeutel.

Beispiele aus unserer Eigenkollektion

Zeitlos, die Eigenkollektion von Cammannoptik, bietet Ihnen Trends, die auch morgen noch in sind.

  • Rot
    Einen der wichtigsten und auffälligsten Trends dieser Saison sieht man überall auf den Catwalks  – und auch bei uns in der Kollektion ist die Signalfarbe hoch im Kurs, vor allem in ihrer auffälligsten Ausprägung von Tomaten- bis Ferrari-Rot.
  • Braun
    Der Herbstton ist momentan in allen Nuancen von Schokoladen- über Schwarz- bis Rostbraun angesagt. Die neutrale Farbe steht vielen und harmoniert durch ihre beinahe unendlichen Varianten mit jedem Outfit, ohne zu sehr aufzufallen. Kurz: Braun ist absolut alltagstauglich, ohne langweilig zu wirken. Wer es lieber farbiger oder ausgefallen mag, greift zu Fassungen mit andersfarbigen Akzenten, etwa roten oder blauen Bügeln, einer braunen Fassung, die innen türkis ist oder die durch mehrfarbige Akzente und eine extravagante Form auffällt.
  • Schwarz und (Dunkel)Blau
    Die Klassiker gibt es in dieser Saison mit subtiler oder auch auffälliger Musterung in Fassung oder Bügeln, wie etwa einer blau-schwarzen, halbtransparenten Maserung bei Acetat-Rahmen.
  • Farbige Gläser
    Wer die Brille nicht in erster Linie täglich zu Korrekturzwecken trägt, sondern sein Outfit damit sehr kreativ ergänzen möchte, kann in dieser Saison auf Brillengläser mit farbigen Akzenten zurückgreifen. Hier steht nicht die Fassung im Vordergrund – oft besteht diese aus dünnem Metall und hält sich sehr zurück – sondern ausgefallene, große Gläser mit bunten Streifen am oberen und/oder unteren Rand, rosé Tönung, Mustern auf dem Brillenglas oder aufgesteckten, bunten Scheiben.
  • Futuristische Fassungen
    Bei diesem Trend steht die Form im Vordergrund, und diese darf sehr auffällig sein, etwa dreieckig, mehreckig, mit leicht pastellfarben getönten Gläsern, randlos oder mit einer ungewöhnlichen Randlösung, die wirkt, als seien Gläser und Fassung aus einem Guss. Die Farbe bleibt hierbei unauffällig, dünne Metallfassungen in Silber oder Gold sowie durchscheinende, pastellfarbene Acetatrahmen halten sich hinter der Form zurück.
  • Nude
    Ein weiterer Modetrend, der immer wiederkehrt, sind Nude-Nuancen, sprich: Hauttöne, Beige, Creme, helles Braun, Rosé, helles Grau-Beige („Greige“) oder Puder. Die Variationen für Brillenfassungen scheinen hier schier unendlich und harmonieren auch gut mit leicht getönten Gläsern. Die Formen kommen eher klassisch daher, doch bei zurückhaltenden Tönen spricht auch nichts gegen verspielte oder ausgefallene und ruhig etwas dickere Rahmen.
  • Glanz und Glamour
    Schmale Metallfassungen in Silber oder Gold bringen zusammen mit kleinen Strasssteinchen oder glitzernden Details etwas Glanz in die trübe Wintersaison. Doch auch sehr filigrane, hauchdünne Metallgestelle ohne jeden Schnickschnack stehen hoch im Kurs.
  • Pretty in Pink
    Rosa und Pink bringen Farbe in die Wintersaison. Die Palette deckt alles ab, von ausgefallen-knallig bis zurückhaltend-dezent ist alles möglich. Die Fassungen aus dieser Farbfamilie aus unterschiedlichen Materialien harmonieren zudem meist gut mit dem Nude-Trend oder bilden einen schönen Kontrast zu dunkler Kleidung.
  • The Matrix
    Schwarze, oftmals kantige Fassungen mit Leder, Metall und verspiegelten Gläsern, die sich besonders für Sonnenbrillen eignen, erinnern in dieser Saison stark an den Film The Matrix – nicht unbedingt ein Alltagslook.
  • Prints
    Muster in allen Variationen, von floralen Motiven bis hin zu Tierprints, von Streifen über Wellen bis zu Punkten: Diese aktuellen Modelle lenken den Blick garantiert auf das Gesicht des Trägers. Das übrige Outfit sollte dann allerdings eher zurückhaltend sein, da die neuen Fassungen nicht nur wild gemustert, sondern oft auch sehr bunt daherkommen. Eine dezentere Variante sind Fassungen mit Details an Rahmen oder Bügeln, die zum Beispiel ein dezentes Rauten- oder Hahnentrittmuster zeigen.
  • Leopard
    Der Leopardenprint ist in der Modewelt wieder zurück, passend dazu gibt es Fassungen mit dem markanten dunklen Fleckenmuster, überwiegend aus Acetat und nicht nur im klassischen Beige-Braun-Look, sondern auch im Schneeleopardendesign oder nur teilweise gemusterte Fassungen in Kombination mit einem ansonsten dezent farbigen Rahmen. Wer es eher subtil mag, entscheidet sich für eine schlichte Fassung mit dezentem Leopardenmuster am Bügel.

(Die Trendtipps stammen von der Internetseite www.1xo.de)

Bindehautentzündungen sind immer ansteckend, stimmt das?

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Erfahren Sie per Klick aufs Bild mehr über die Bindehautentzündung

Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Entscheidend sind die Ursachen für eine entzündete Bindehaut. Stecken Allergien oder äußere Reize wie Sand, UV-Licht oder Zugluft dahinter, besteht keine Gefahr für andere. Wird die Bindehautentzündung aber durch Viren, Bakterien oder selten auch Pilze ausgelöst, ist sie hochansteckend. Und zwar solange, wie Erreger im Augensekret vorhanden und nachweisbar sind. Die Bindehautentzündung ist übrigens die am häufigsten auftretende Augenerkrankung.

Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) räumt mit Seh-Märchen auf und liefert harte Seh-Fakten. Eine Seite, die wir empfehlen, wenn Sie keine Zeit haben, bei uns vorbei zu sehen. Wir sind mit Rat und Tat immer gerne für Sie da.

Tag des guten Sehens

Am 6. September 1875 wurde Hermann Pistor, Begründer der modernen Augenoptik, geboren. In jedem Jahr stehen deshalb an diesem Termin die umfangreichen Dienstleistungen des Augenoptikerhandwerks im Vordergrund. Und deswegen möchten auch wir gerne an diesen Tag und an Hermann Pastor erinnern.

Rund 80 Prozent aller Brillenverordnungen werden direkt vom Augenoptiker ausgestellt. Daran wird auch ein neues Gesetz nichts ändern, das im Frühjahr in Kraft getreten ist und nach dem Brillenträger mit bestimmten Voraussetzungen, sprich starker Kurz- oder Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung oder schweren Sehbeeinträchtigungen, wieder Zuschüsse für Brillengläser erhalten – jedoch nur, wenn sie für die Erstverordnung einen Augenarzt aufsuchen. Diese Regelung betrifft tatsächlich nur drei Prozent der Fehlsichtigen, für 97 Prozent ändert sich hingegen nichts.

Service rund ums Auge

Service beim Augenoptiker

Am 6. September ist der „Tag des guten Sehens“ – für Sie eine Erinnerung, unseren Service in Anspruch zu nehmen. (Fotoquelle: Heike Skamper/ZVA)

Außerdem bleiben wir als Ihr Augenoptiker doch ohnehin der erste Ansprechpartner, wenn es um eine neue Brille oder neue Kontaktlinsen geht – das gilt unabhängig davon, ob Sie minder Krankenkasse abrechnen möchten und können. Für Kontaktlinsenträger sollte ein Kontrollbesuch halbjährlich bis einmal jährlich selbstverständlich sein, und auch für Brillenträger und Normalsichtige gilt: Einmal im Jahr zum Optiker, da eine Sehverschlechterung oft selbst nicht wahrgenommen werden kann.

Unser Serviceangebot ist vielfältig und wird stetig erweitert. Wir sind die Fachleute für gutes Sehen und können weitaus mehr als „nur“ einen Sehtest durchführen und eine Brille anpassen – und selbst hinter diesen Leistungen steht nicht zufällig eine fundierte Ausbildung. Auch für die fachgerechte Kontaktlinsenanpassung, die Versorgung mit Sonnen- und Sportbrillen, Brillen für spezielle Anforderungen wie das Autofahren oder die Bildschirmarbeit sowie mit vergrößernden Sehhilfen sind Augenoptiker die richtigen Ansprechpartner.

Unsere Kunden wissen, dass wir darüber hinaus  verschiedene Tests zur Gesundheitsprävention und jede Menge Beratung drumherum für Sie anbieten – unkompliziert und meist ohne Wartezeit. Wer wir bei uns im Hause dabei Auffälligkeiten entdecken, verweisen wir Sie direkt an einen Augenarzt.
Also, nutzen Sie den „Tag des guten Sehens“ am 6. September als Erinnerung und kommen Sie heute oder in den nächsten Tagen einfach mal bei uns vorbei. Wir freuen uns auf Sie!

Erhöhtes Unfallrisiko im Herbst

71 Prozent der Deutschen sprechen sich für verpflichtenden Wiederholungssehtest aus

Auf Grund schlechter Wetterverhältnisse und mangelnder Sicht steigt im Herbst das Unfallrisiko im Straßenverkehr. Kommen noch Sehdefizite hinzu, kann das für alle Altersgruppen gefährlich werden. Verpflichtende Wiederholungssehtests gibt es in Deutschland nicht, obwohl 71 Prozent der Bevölkerung diese begrüßen würden. Deshalb sollten Verkehrsteilnehmer ihre Augen selbstverantwortlich testen lassen, lieber einmal mehr als einmal zu wenig: denn eine Fehlsichtigkeit entsteht und wächst unmerklich und schleichend.

Das Foto zeigt ein Auto im starken Regen

Der Himmel ist grau, die Tage werden kürzer – wir wollen Ihnen nicht die (Sommer-)Laune verderben, aber der Herbst steht bald schon vor der Tür – denken Sie jetzt einen Schritt voraus.

Er macht Lust auf lange Spaziergänge und bringt bunte Laubwälder, aber auch zunehmend Dunkelheit, rutschige Fahrbahnen, Regen und Nebel. Das macht vor allem Autofahrern zu schaffen. Kommt eine Sehschwäche dazu, wird es riskant: „Bei einer unkorrigierten Kurzsichtigkeit von nur einer Dioptrie fällt die Sehleistung von 100 Prozent auf ein Viertel. Das ist etwa drei Mal weniger als beim Führerscheinsehtest gefordert“, erklärt Prof. Wolfgang Wesemann, ehemaliger Direktor der Höheren Fachschule für Augenoptik (HFAK) in Köln.

Wer schlecht sieht, reagiert langsamer!

Wer schlecht sieht, reagiert langsamer! Bremst ein Fahrer bei 50 km/h nur eine Sekunde zu spät, legt er in dieser knappen Zeit sage und schreibe14 Meter zurück. Das können im Straßenverkehr sehr schnell 14 Meter zu viel sein!

Sehschwächen beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit junger und alter Menschen im Straßenverkehr gleichermaßen. Besonders Kinder sind gefährdet. Auf Grund ihrer Größe sind sie schlecht zu sehen. Sie können Entfernungen und Geschwindigkeiten noch nicht richtig einschätzen und reagieren viel langsamer als Erwachsene. Eine zusätzliche Einschränkung durch schlechtes Sehen kann im Straßenverkehr gefährlich werden. Auch junge Erwachsene sollten ein Auge auf ihre Sehleistung haben: Heutzutage werden nahezu ein Drittel aller Kurzsichtigen erst im jungen Erwachsenenalter fehlsichtig. Der Führerscheinsehtest liegt da meist schon Jahre zurück. Zu einem Wiederholungssehtest sind Alltagsfahrer nicht verpflichtet, obwohl das laut Allensbach-Studie die deutliche Mehrheit der Befragten befürwortet. Ab dem vierzigsten Lebensjahr lässt die Sehleistung auf Grund des Alters nach. Viele Betroffene merken zunächst nicht, dass sie den Straßenverkehr nicht mehr so sicher wahrnehmen wie erforderlich. Doch viele ahnen es: Ein Viertel aller Kraftfahrer mit Brille und 16 Prozent aller Kraftfahrer ohne Brille zweifeln selbst daran, dass ihre Sehleistung noch ausreicht.

Naheliegende, einfache Lösung

Die Lösung des Problems ist so naheliegend wie einfach: Eine Augenprüfung bringt Gewissheit, wie es um die Seh-Leistungsfähigkeit der eigenen Augen bestellt ist. Falls nötig, verhelfen Brille und/oder Kontaktlinsen zum guten und sicheren Sehen.

Schulsport: Weniger Verletzungen mit der richtigen Brille

Die Schulferien sind die beste und rechtzeitige Zeit – sich Gedanken über eine geeignete Brille für den Schulsport zu machen. Vom Augenoptiker angepasste, schulsporttaugliche Brillen helfen, Unfälle durch schlechtes Sehen zu vermeiden, schützen gleichzeitig die Augen durch ihre besondere Beschaffenheit und fördern nicht zuletzt die sportliche Leistungsfähigkeit und den Spaß beim Sport.

Weil eine Brille von vielen Kindern beim Sport als störend empfunden wird und die Verletzungsgefahr mit der normalen Alltagsbrille hoch ist, nehmen fehlsichtige Kinder oft ganz ohne Sehhilfe am Schulsport teil. Die Zahlen der Fakultät für Sportwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) sind alarmierend: Demnach sieht jedes vierte Kind im Sportunterricht schlecht, weil es keine geeignete Sportbrille trägt. Die Verletzungsgefahr mit der normalen Brille ist beim Sport hoch, trägt das Kind jedoch gar keine Brille, hat das ebenfalls Nachteile, wie Sportwissenschaftler Dr. Gernot Jendrusch von der RUB erklärt: „Beim Schulsport erreichen fehlsichtige Schüler und Schülerinnen in Motoriktests signifikant schlechtere Gesamtergebnisse als ‚Normalsichtige’. Besonders große Unterschiede bestehen im Bereich der Bewegungskoordination, also zum Beispiel beim Balancieren rückwärts oder beim seitlichen Hin- und Herspringen.“

Cammannoptik hat Sport- und Schulsportbrillen vorrätigMit folgenden Tipps findet sich eine schulsporttaugliche Kinderbrille:

  1. Die Modelle sollten mit der Plakette „schulsporttauglich“ bzw. „schulsporttauglich plus Augenschutz“ ausgezeichnet sein. Achtung: Einige Modelle sind nur mit befestigtem Kopfband schulsporttauglich.
  2. Die Brille muss fachgerecht vom Augenoptiker mit bruchfesten Korrektionsgläsern aus Kunststoff ausgestattet werden.
  3. Die Brille muss in erster Linie sicher sein, sie muss dem Kind aber auch gefallen, damit sie getragen wird. Kontaktlinsen bieten eine gute Alternative bei hohen Fehlsichtigkeiten, Risikosportarten oder wenn das Kind beim Sport generell keine Brille tragen möchte. Auch in diesem Fall ist der Augenoptiker der richtige Ansprechpartner.
    Gute Testergebnisse für Schulsportbrillen

Der Schulsportbrillentest (www.schulsportbrillentest.de), den die RUB in diesem Jahr zum vierten Mal unter der Leitung von Dr. Jendrusch durchgeführt hat, zeigt, dass die Qualität von geeigneten Brillen für den Schulsport immer besser wird. Neben diversen Labortests, bei denen zum Beispiel die Haltbarkeit und Temperaturbeständigkeit der Fassungen geprüft wird, beurteilt eine Jury aus Sportwissenschaftlern, Biomechanikern, Augenoptikern und -ärzten die Funktionalität und Tauglichkeit der Brillen für den Schulsport. Um die Belastbarkeit und den Augenschutz unter möglichst realen Bedingungen im RUB-Labor zu testen, werden zum Beispiel brillentragende Dummys mit unterschiedlichen Arten von Bällen beschossen. Gemeinsam mit dem Deutschen Sportlehrerverband setzen sich die Wissenschaftler der RUB nun auch auf politischer Ebene dafür ein, dass eine sporttaugliche Brille als Hilfsmittel für die Schule eingestuft und für schulpflichtige Kinder von den Krankenkassen finanziert wird.

Vor dem Schulstart zu uns
Schlechtes Sehen steht oft in direktem Zusammenhang mit schlechten Leistungen in der Schule, Konzentrationsschwierigkeiten, Unlust oder Kopfschmerzen. Nicht nur für den Sport, auch für den Schulweg und die Teilnahme am Straßenverkehr ist gutes Sehen unerlässlich. Hier können Eltern einen spielerischen Online-Sehtest mit ihren Kindern zwischen vier und acht Jahren durchführen:

Der Kindersehtest kann und soll die Augenprüfung durch einen Fachmann nicht ersetzen. Sollte eine Brille für Schule und Sport erforderlich sein, wissen wir um die besonderen Anforderungen an Kinderbrillen und können diese optimal anpassen.

Ist Lesen im Dunkeln schlecht für die Augen?

„Kind, Lesen im Dunkeln ist schlecht für die Augen!“ Diesen Satz hören täglich viele Kinder, die statt zu schlafen heimlich unter ihrer Bettdecke lesen – natürlich nicht im Dunkeln, sondern im schummrigen Licht einer Taschenlampe. Doch wie schädlich ist das Lesen bei „schlechtem“ Licht wirklich?

Bei Kurzsichtigen ist das Auge wenige Milimeter zu lang. Das kann zwei Ursachen haben, die sich zudem ergänzen können. Zum einen spielen die Gene eine entscheidende Rolle, zum anderen die Umwelteinflüsse. Zu letzteren zählt auch das Licht. Kinder, deren Augen nicht genügend Tageslicht ausgesetzt sind, unterliegen einem höheren Risiko, kurzsichtig zu werden. Künstliches Licht kann den Wachstumsprozess des Auges aus dem Gleichgewicht bringen. Das Auge wird in der Folge wenige Millimeter zu lang, so dass der Brennpunkt nicht auf der Netzhaut liegt, sondern einige Millimeter davor. Dies ergibt ein unscharfes Bild, und der Betroffene sieht unscharf.

Das Bild zeigt zwei Kinder mit Brillen von Cammann Optik.

Wir testen die Augen Ihres Kindes ohne vorherige Terminabsprache.

 

Vermehrte Nutzung von Tablets und Co. kann Kurzsichtigkeit verschlimmern

Nach Einschätzung von Experten wird die Zahl der Kurzsichtigen in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Verantwortlich sei dafür unter anderem die vermehrte Nutzung mobiler Endgeräte. Denn wie das Licht jeder Lampe ist auch deren Licht ein künstliches. Deshalb ist ein Tablet – egal wie hell die Beleuchtung eingestellt ist – zum Lesen unter der Bettdecke nicht besser für die Augen als ein Buch mit Taschenlampe.

Eltern sollten ihre Kinder täglich an die frische Luft schicken, also ins Tageslicht. Dann ist es auch nicht tragisch, ab und an mal bei Schummerlicht zu lesen. Für alle weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung – kommen Sie einfach Kontakt vorbei.

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