Digitaler Dauerbetrieb: Entspannter mit der richtigen Brille

Alltag in Deutschland: Rund um die Uhr geht der Blick auf Bildschirme und Displays von PC, Tablet und Smartphone. Das hat Folgen für Augen und den Körper. Spezielle Brillen für die Nutzung digitaler Medien sorgen für Entlastung.

write-593333_1280Vier von fünf Beschäftigten sind bei ihrer Arbeit von der Digitalisierung betroffen. Gut 80 Prozent der über 14-Jährigen nutzen ein Smartphone. 50,2 Millionen Menschen ab 14 Jahren sind täglich online – und das stundenlang. Was in Zahlen nüchtern klingt, birgt Gesundheitsgefahren. Das andauernde Nahsehen auf Bildschirme und Displays führt zu müden, geröteten, brennenden und trockenen Augen. Zudem erhöht es das Risiko von Kurzsichtigkeit. Fehlhaltungen durch angestrengtes Starren verursachen oftmals anhaltende Schmerzen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich. Für entspannteres digitales Sehen sorgen spezielle Brillengläser.

Individuell angepasste Bildschirmbrillen für den Comfort

Weder eine Lesebrille noch eine Allround-Gleitsichtbrille schafft den Spagat zwischen den Sehanforderungen im Alltag und denen am Monitor. Beide sind nicht auf den Sehabstand zum Bildschirm optimiert. Mehr Sehkomfort in Bildschirmentfernung vor allem für Alterssichtige bieten individuell angepasste Bildschirmbrillen. Dem scharfen Sehen genau in dieser Distanz, also zwischen 50 bis 100 Zentimetern, ist die größte Fläche im Brillenglas eingeräumt. Darunter ist eine Sehzone für den Nahbereich eingearbeitet, um Tastatur und Manuskripte ohne Anstrengung zu überblicken. Die kleinste Zone oben gehört dem Fernbereich, durch den der Wandkalender und der Gesprächspartner gegenüber gut zu erkennen sind.

Auf unterschiedliche Sehabstände einstellen

Ob Smartphone-Display oder PC-Monitor – auch die Augen von jüngeren Usern, die noch nicht alterssichtig sind, müssen sich ständig auf unterschiedliche, meistens nahe Sehabstände einstellen. Damit das digitale Sehen entspannter wird, gibt es Gläser mit geringer Nahunterstützung. Abgestimmt auf die individuellen Sehabstände und Sehgewohnheiten, erlauben sie unangestrengtes Sehen auf Displays bis in die Ferne.
Die Hintergrundbeleuchtungen von Monitoren mit LED-Technik haben einen hohen Anteil an Blaulicht. Es kann schwere Augenerkrankungen wie Linsen- und Netzhautschäden verursachen und ist ein Schlafverhinderer. Blaulichtreduzierende Entspiegelungen mindern die negativen Wirkungen auf die Augengesundheit und den Biorhythmus.

ZEISS-Markengläser mit vollem UV-Schutz 

Für gesundes Sehen ist der Schutz vor ultravioletter Strahlung unverzichtbar. Daher ist es für uns als Zeiss Relaxed Vision Center besonders erfreulich, dass ZEISS UVProtect nun den Bereich bis zu 400 Nanometern für klare Brillengläser abdeckt. 

Seit einigen Tagen stattet ZEISS Brillengläser mit einem UV-Schutz bis zu 400 Nanometern aus – und geht damit den Weg, den Schutz gemäß der Anforderungen der geltenden Industriestandard für Korrektionsbrillengläser zu erhöhen. „UV-Strahlung kann sehr schädlich für die Augen sein“, sagt Maik Hartung, Marketingleiter ZEISS Vision Care Deutschland. „Viele schützen sich dagegen nicht ausreichend. Dabei ist sie allgegenwärtig – den ganzen Tag, selbst bei bewölktem Himmel oder im Schatten.“ 

Der geltende Industriestandard sieht die Grenze für UV-Schutz von Brillengläsern heute immer noch bei 380 Nanometern. Das bedeutet, dass ein großer Teil der verkauften Brillengläser eine Lücke beim Schutz des Auges vor der energiereichen UV-Strahlung aufweisen. Denn UV-Strahlung ist auch im Spektralbereich bis 400 Nanometer für gesundes Sehen relevant. Ultraviolette Strahlung kann dem Auge schaden, lässt es altern, trägt zur Trübung der Augenlinse bei, kann eine Photokeratitis (Sonnenbrand der Hornhaut) verursachen oder Krebs am Augenlid auslösen. Deshalb gilt: Vollständiger UV-Schutz ist wichtig. Der bisherige Industriestandard entspricht also nicht den Erkenntnissen zu den schädlichen Folgen vor langwelliger UV-Strahlung jenseits der 380-Nanometer-Grenze. 

Etwa 40 Prozent der solaren UV-Strahlung, die auf die Erdoberfläche gelangt, liegt im Bereich zwischen 380 und 400 Nanometern. Besonders diese langwellige UV-Strahlung dringt tiefer in das Gewebe ein und kann Schäden verursachen. Allein fünf bis zehn Prozent aller Fälle von Hautkrebs betreffen das Augenlid – mit vollem UV-Schutz durch Brillengläser lässt sich hier Vorsorge treffen. Für das Auge selbst ist UV eine wesentliche Ursache für Erkrankungen, wie den Grauen Star (Katarakt) – die die Eintrübung der Linse – die unbehandelt zu Blindheit führen kann. Doch auch bevor sich ein Katarakt entwickelt, führt UV-Strahlung zu Veränderungen des Sehens wie etwa verringerter Kontrast- oder Farbwahrnehmung. 

Vollständiger Schutz vor UV-Strahlung

Um also den Schutz der Augen und des umliegenden Gewebes zu verbessern, sind Brillengläser mit einer UV-Absorption notwendig, die über die 380 Nanometer reicht und für vollständigen Schutz sorgt. Das gilt insbesondere für klare Brillengläser, die ganztägig getragen werden. 

ZEISS UVProtect schließt diese Lücke und bietet dadurch einen Schutz für das Auge, Augenlid und das umliegende Gewebe. Den ZEISS-Entwicklern ist es dabei gelungen, die heute verwendeten Kunststoffe so zu modifizieren, dass sie das gesamte UV-Spektrum absorbieren, ohne dabei die Klarheit des Brillenglases zu beeinträchtigen. 

Das gesamte Portfolio der Zeiss-Brillengläser erhalten Sie bei uns, Kontakt gerne danach. 

Sonnenbrillen-Trends 2018 

Coole Zeit für Sonnenbrillen. Die It-Pieces 2018 sind für jede Überraschung gut. Vieles, was sich bereits bei den Brillentrends gezeigt hat, findet sich nun bei den Sommergläsern wieder. Sie heißen Tiny Sunglasses, Flats oder Sun Bridge, zeigen sich opulent, transparent, grafisch und tragen bunte Gläser mit Fassung. Die wichtigsten Trends aus den Manufakturen der Brillen-Designer:

Sonnenbrille

  • Zeit für Extravaganz
    Extrem schmal, extrem filmreif. Die Tiny Sunglasses im Design der kultigen Matrix-Brille präsentiert sich futuristisch und retro zugleich. Genau der Stilbruch, den sich Sonnenanbeterinnen wünschen. Die Brillen im Mini-Format werden auf der Mitte des Nasenrückens getragen.
  • Flats, auch Planbrillen genannt, haben Gläser ohne Wölbung. Nimmt man ihnen auch die am oberen Rahmen, fallen die Statement Pieces erst recht ins Auge. Modefreaks wählen dazu verspiegelte Gläser. Die pure Extravaganz wirkt in großflächigen Gesichtern am besten.
    Brillen im grafisch-architektonischen Design sprengen dagegen nicht nur den Rahmen, sondern kennen auch bei Gläsern, Bügeln und Nasenstegen keine Grenzen. Ein Tipp für Fortgeschrittene mit einer gewaltigen Portion Selbstbewusstsein.
    Das braucht man auch, um opulente Statement-Rahmen zu tragen. Es darf blinken und schillern – Perlen, Strass, Nieten. Der große Auftritt gelingt ebenso mit überbordenden Formen und solchen in Marmor-, Samt- oder Elfenbein-Optik. Die Brille ist der Schmuck.
  • Kult-Brillen neu aufgelegt
    Große Gläser in Tropfenform, dünne Bügel, zweiter Steg – wer es 2018 mit dem Evergreen Pilotenbrille auf die Spitze treiben will, hebt mit einem grell verspiegelten Modell ab. Die sogenannte Sun Bridge lässig getragen – der Überflieger.
  • Ihren Kultstatus verteidigen auch runde Brillen, wie sie John Lennon stilbildend auf der Nase trug. Zur runden Sache werden die Fassungen, wenn sie mit korrosionsbeständigem Edelstahl, superleichtem Titan oder Acetat gerahmt sind. Dabei darf das Rund der Gläser ab und an ins Eckige der Fassung.
  • Auch Sonnenbrillen mit bunten Gläsern haben es nach den 1980ern wieder in die oberste Liga geschafft. Flippig Orange und Gelb, aber auch zart Rosé, Baby-Blau und Mintgrün. Das lässige Farbenspiel mit Hippie-Charme ist der Eyecatcher schlechthin.

Mehr zu den Sonnenbrillen-Trends 2018 auf brillenstyling.de

Ja, ich will!

Hochzeiten sind wieder angesagt: Jedes Jahr heiraten rund 400.000 Paare, im Schnitt sind sie Mitte 30. Jene Altersgruppe also, in der der Zuwachs an Brillenträgern auffallend groß ist. Viele empfinden die Brille als Teil ihrer Persönlichkeit. Am Hochzeitstag sollte sie sich allerdings dezent ins Outfit einfügen. Zum schönsten Tag im Leben gehört das schönste Hochzeitsoutfit. Von der Robe bis zu den Accessoires will alles harmonisch arrangiert sein. Frauen, deren Brille persönliches Statement ist, brauchen beim Ja-Wort nicht darauf zu verzichten. Damit alles perfekt passt, sind bei der Brillenwahl einige Dinge zu beachten.

Brille vollendet das Styling

wedding-2963666_1920Eines darf die Brille zur Hochzeit auf keinen Fall: dem Outfit oder dem Strahlen der Braut die Show stehlen. Vorsicht ist geboten bei weißen und cremefarbenen Kleidern, in denen Frauen am liebsten heiraten. Je dunkler und dicker eine Fassung, umso mehr rückt sie in den Vordergrund. Die Gefahr steigt, je heller Haare, Haut und Augen der Braut sind. Die goldene Regel: Weniger ist mehr. Filigrane Rahmen in dezenten Tönen halten sich vornehm im Hintergrund. Mit einer neutralen Brille kann frau zwischendurch auch das Kleid wechseln, ohne einen Stilbruch zu befürchten. Zum großen Tag passen die 2018 angesagten transparenten oder pastellfarbenen Fassungen und minimalistische Modelle in polierten oder mattierten Metalltönen. Diese Brillentrends harmonieren auch mit den aktuellen Modefarben der Hochzeitsroben: Eisblau, Rosé und Cappuccino. Ob aus Kunststoff oder Metall – Nuance und Stil einer Brille sollten sich stimmig in das Gesamtbild aus Kleid, Schmuck und Frisur einfügen. Solche anpassungsfähigen Modelle schaffen später locker den Sprung in den Ehe- und Berufsalltag.

Make-up setzt die Augen in Szene

Da Brillengläser viel Farbe schlucken, darf ruhig etwas mehr Augen-Make-up aufgetragen werden. Bei Kurzsichtigen erscheinen die Augen durch die Minusgläser kleiner. Heller Lidschatten und Kajal gleichen das aus. Glanz auf der Lidmitte gibt zusätzlich Größe. Brauner Mascara – unbedingt wasserfest – wirkt weicher als schwarzer. Kaum eine Braut empfindet ihre Augen als zu groß. Falls doch: Dunklere und matte Lidschatten wirken dem entgegen. Das ist auch bei Weitsichtigkeit vorteilhaft, da die Brillengläser einen Lupeneffekt haben.

Der Text stammt von Brillenstyling.de

FROHE OSTERN

Ostern

 

Wir möchten unseren Kunden, deren Familien und Freunden ein ruhiges und friedliches Osterfest wünschen. Halten Sie inne, seien Sie fröhlich – ganz so, wie Sie es mögen.

Und denken Sie daran: Egal, ob Sie vor oder nach den Feiertagen sportlich aktiv sein oder lieber ruhig auf dem heimischen Sofa ein Buch lesen möchten. Egal, ob Sie nächste Woche wieder ins Büro müssen oder hoffentlich eher in Urlaub fahren – wir haben für alle Fälle die richtige Brille und Kontaktlinsen für Sie.

Wir wünschen Ihnen ein paar schöne Stunden und Tage zu Ostern!

 

 

Tipps bei Pollenflug

Damit die bevorstehende Heuschnupfenzeit nicht ins Auge geht, können Allergiker auf hilfreiche Tipps zurückgreifen. Auch Kontaktlinsenträger müssen in der Zeit des Pollenflugs nicht auf die unsichtbaren Sehhelfer verzichten. Informieren Sie sich gerne bei uns, anbei eine Bestandsaufnahme:

young-woman-2194038_1280Die Nase läuft, die Augen tränen, sind gerötet und jucken: Die Pollenflugsaison beginnt zum Teil schon, wenn das Wetter noch winterlich ist. Darüber hinaus leiden manche Allergiker auch in der kalten Jahreszeit unter den typischen Symptomen, bedingt durch Hausstaubmilben, Tierhautschuppen oder Schimmelpilze. Wer unter stark ausgeprägten Beschwerden leidet oder sich unsicher ist, ob diese allergisch bedingt sind, sollte in jedem Fall einen Augenarzt aufsuchen, um andere Ursachen auszuschließen oder eine mögliche Bindehautentzündung zu behandeln.

Einige Antihistaminika wie etwa Cetirizin oder Loratadin können zu trockenen Augen führen. In diesem Fall sind frei verkäufliche, künstliche Tränen empfehlenswert. Antiallergische Augentropfen ohne Konservierungsmittel sind oft mit Kontaktlinsen verträglich, gerne beraten wir Sie zu den passenden Produkten. Eine vom Fachmann angepasste und gut anliegende Sonnenbrille mit großen Gläsern hält die Pollenbelastung für die Augen im Freien zusätzlich in Grenzen.

Kontaktlinsenträger sollten uns bei vermindertem Tragekomfort der Kontaktlinse aufsuchen, denn: Auch eine nicht mehr gut sitzende Linse oder die falsche Pflege kann die oben genannten Symptome verursachen. Wir Fachleute können Allergiker darüber hinaus umfassend zum Tragen von Kontaktlinsen in der Heuschnupfenzeit beraten. Es kann helfen, die Tragedauer der Linsen etwas zu reduzieren oder zusammen mit dem Kontaktlinsenspezialisten ein besser geeignetes Pflegemittel zu finden, da auch Proteinablagerungen auf dem Linsenmaterial oder reizende Zusatzstoffe in der Reinigungslösung Augenreizungen fördern können.

Tipps, der Winter ist zurück!

Der Winter ist wieder zurück, da könnten ein paar Tipps noch hilfreich sein: In den Wintermonaten setzen nicht nur Kälte und Wind den Augen zu, sondern ebenso die trockene Luft in geheizten Räumen. Weil wir uns öfter drinnen aufhalten, haben Hausstaubmilben bei Allergikern im Winter zusätzlich leichtes Spiel. Die folgenden Tipps helfen, wenn die Augen brennen, jucken, tränen, gereizt und gerötet sind.

1. Gutes Raumklima schaffen
Die Heizung möglichst nicht zu hoch einstellen und mithilfe von feuchten Tüchern, die man über die Heizkörper legt, oder Raumluftbefeuchtern für ein angenehmes Klima sorgen. Regelmäßiges, kurzes Lüften trägt ebenso dazu bei, dass die Luft nicht zu trocken wird.

people-2560026_1280(1)2. Sonnen- oder Sportbrille tragen
Ein Tag im Schnee kann für die Augen belastender sein als ein sonniger Tag am Strand: Schnee reflektiert mehr als achtzig Prozent des Sonnenlichts, inklusive der schädlichen UV-Strahlung. Eine Sonnenbrille schützt die Augen nicht nur vor den Reflexionen des Sonnenlichts im Schnee, sie hält gleichzeitig kalten Wind ab und verhindert so starkes Tränen und Austrocknen der Augen. Ein positiver Nebeneffekt: Auch die empfindliche Haut um die Augen wird so geschützt. Wer im Winter Outdoor-Sport betreibt, sollte in jedem Fall eine passende Sportbrille tragen. Bei uns gibt es hierzu umfassende Beratung.

3. Für Befeuchtung der Augen sorgen
Wer Kontaktlinsen trägt oder viel am Bildschirm arbeitet, sollte folgende Tipps berücksichtigen: Viel Wasser trinken, öfter blinzeln oder den Blick schweifen lassen und bei trockenen Augen für zusätzliche Befeuchtung in Form von geeigneten Augentropfen sorgen. Hier gibt es eine Fülle von freiverkäuflichen Produkten – wir haben den Überblick und wissen, welche Form der Nachbenetzung sich für wen eignet. Wer sich jedoch unsicher ist, ob die Beschwerden tatsächlich von trockener Luft ausgelöst werden, sollte zunächst einen Augenarzt aufsuchen, um andere Ursachen auszuschließen.

4. Nur trocken oder allergisch?
Hausstauballergiker sollten gerade in der Heizungssaison verstärkt darauf achten, dass sie die gängigen Tipps berücksichtigen (wie regelmäßiges Saugen und Lüften, Verwendung geeigneter Textilien in Wohn- und vor allem Schlafräumen etc.). Sind die Augen dennoch gerötet und gereizt, klärt ein Besuch beim Augenarzt, ob eine allergische Bindehautentzündung vorliegt und wie diese behandelt werden kann.

Informationen zum trockenen Auge gibt es jederzeit bei uns, melden Sie sich, wir sind gerne mit Rat und Tat zur Stelle.

Sehfehler sind die Ursache für jeden zweiten Skiunfall

Rund 14,6 Millionen Deutsche steigen jährlich im Winter auf Ski und Snowboard. Das Vergnügen im Schnee endet für viele allerdings im Krankenhaus. Auch, weil sie ohne passende Sportbrille unterwegs sind.

Auf die Piste, fertig, los. Die Wintersportsaison ist eröffnet. Ein Spaß, nicht ohne Risiko. Allein im vergangenen Winter mussten nach Angaben der Stiftung Sicherheit im Skisport zwischen 41.000 und 43.000 Skifahrer nach einem Unfall ärztlich versorgt werden. Fast jeder Zweite verunglückte aufgrund von Seh- und Wahrnehmungsfehlern.

Ohne die richtige Wintersportbrille ist der Traum vom Pisten-Gaudi schnell ausgeträumt. „Im Sport müssen die Augen ohnehin Höchstleistungen vollbringen, auf Eis und Schnee gehen sie an ihre Grenzen“, sagt Kerstin Kruschinski vom Kuratorium Gutes Sehen. Die Anforderungen an das Sehvermögen sind immens: reflektierender Schnee, kontrastarme Sicht, beschlagene Scheiben, Schneefall. Das alles auf vereisten Pisten, mit Highspeed und oft verminderter Sehschärfe.

Daher sollten die alpinen Sportler beim Kauf einer Wintersportbrille Folgendes beachten:

Damit bei einer Kollision nichts ins Auge geht, gibt es Sportbrillen aus bruchsicherem, flexiblem Kunststoff wie Polyamid. Anschmiegsame Rahmen und noppenartige Grip-Systeme sichern den rutschfesten Sitz. Liegt die Sportbrille allerdings zu fest an, fehlt die Luftzirkulation, die Scheiben beschlagen.

Für Komfort sorgen Schaumstoffauflagen und eine zusätzliche Fleece-Schicht. Auf Sportbrillen spezialisierte Augenoptiker passen Nasenstege, Bügel und Kopfband an. Zum Kauf deshalb unbedingt den Helm mitnehmen.

Lifestyle ist schön, das funktionale Glas aber das A und O einer perfekten Wintersportbrille. Die großen, gebogenen Scheiben aus bruchsicherem Polycarbonat und bestenfalls mit 160-Grad-Weitwinkel-Blick müssen vor allem eins: vor UV-Strahlung schützen. Käufer achten auf das EU-Qualitätssiegel CE und eine UV-400-Kennzeichnung auf der Bügelinnenseite.

Zur Wahl stehen getönte und farbige Gläser. Beide schärfen die Kontraste und schützen vor störender Blendung. Immerhin: Neuschnee reflektiert das Licht zu etwa 85 Prozent. Ski-Profis empfehlen auf Gletschertouren die Tönungsstufe 4, auf Abfahrten die Kategorie 3.
Auf der Farbenskala spielen Gelb bei trübem Wetter sowie Orange und Rot zur Kontraststeigerung ihre Karten aus. Braun setzt die Farben ins reale Licht. Gegen beschlagene Gläser helfen Antifog-Beschichtung, Doppelverglasung und ausgefeilte Belüftungssysteme.

Ganz simpel ist die Kombination aus Kontaktlinsen und Skibrille. Maßarbeit erfordert hingegen die Direktverglasung der Sportbrille mit Sehstärke. Aufgrund ihres großen Sichtbereiches und des Komforts sind sie den Clip-in-Systemen – die Gläser in Sehstärke werden innen an die Fassung geklickt – weit überlegen.

Karneval: Vorsicht bei Motiv-Kontaktlinsen

Die Vorbereitungen für die Karnevalsveranstaltungen laufen auf Hochtouren. Bis zum 8. Februar haben Närrinnen und Narren noch Zeit, ihre Kostüme zu perfektionieren. So manch einer ergänzt sein Outfit mit farbigen Kontaktlinsen. Dabei sollte man aber ein paar Tipps berücksichtigen.

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Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, erwirbt seine Kontaktlinsen immer bei Fachleuten, sprich: bei uns, Ihrem Augenoptiker. Wir passen die Linsen optimal an, erklären deren Handhabung und Pflege und stellen sicher, dass sie gesundheitlich unbedenklich für Sie sind. Auch bei Fragen und Problemen rund um die Kontaktlinse sind wir als Spezialisten die richtigen Ansprechpartner. Das gilt auch für Motivlinsen, selbst wenn diese nur wenige Stunden und nur zu besonderen Gelegenheiten getragen werden. Anders als bei Kontaktlinsen aus dem Internet oder der Drogerie werden bei einer professionellen Anpassung außerdem die individuellen Gegebenheiten des Auges berücksichtigt.

Wer also unbeschwert und ohne unangenehme Folgen feiern möchte, sollte beim Umgang mit allen Kontaktlinsen Folgendes beachten: Vor dem Einsetzen und Herausnehmen gründlich die Hände waschen, auf Hygiene und Pflege achten und niemals Kontaktlinsen mit Freunden oder Bekannten tauschen, da sich sonst zum Teil schwerwiegende Infektionen bilden können. Für farbige Linsen eignen sich unter Umständen nicht alle Reinigungsmittel, Kontaktlinsenspezialisten können eine passende Pflege empfehlen.

Vor allem Motivlinsen mit intensiver Farbschicht sollten nicht zu lange getragen werden, da hierbei zu wenig Sauerstoff ans Auge gelangt. Für den Straßenverkehr sind solche Linsen ebenfalls ungeeignet: Die Pupillenöffnung weist meist nur einen Durchmesser von etwa fünf Millimetern auf, in der Dämmerung oder Dunkelheit weitet sich die menschliche Pupille jedoch auf bis zu acht Millimeter. Das Gesichtsfeld und damit die seitliche Wahrnehmung können somit eingeschränkt werden.

In eigener Sache: Noch haben Sie die Wahl.

In eigener Sache stellen wir an dieser Stelle die Pressemitteilung des Bundesinnungsverbandes online: Weil wir als Ihr Augenoptiker der erste Ansprechpartner für Sie sind, wenn es um das optimale Sehen geht. Sprechen Sie uns darauf an, wir erklären Ihnen gerne ausführlich, in welchen Fällen Sie besser zum Augenarzt gehen und wann Sie nicht auf einen Termin zu warten brauchen. Denn noch haben Sie die Wahl.

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Pressemitteilung des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen:

Mit Schreiben vom 4. Januar 2018 hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Versorgungsberechtigung im Rahmen des Heil- und Hilfsmittelversorgungsstärkungsgesetzes (HHVG) teilweise beanstandet. Das BMG folgte bei dieser Entscheidung der Argumentationslinie, die auch der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) mehrfach vorgebracht hatte.
Das HHVG, das im April 2017 vom Deutschen Bundestag verabschiedet wurde, sieht vor, dass gesetzlich Versicherte mit einer Kurz- oder Weitsichtigkeit von mehr als sechs Dioptrien oder einem Astigmatismus von mehr als vier Dioptrien, eine Sehhilfe zu Lasten ihrer Krankenkasse erhalten. Weitere Versorgungsdetails werden in der Hilfsmittelrichtlinie geregelt, die im Zuge des HHVG angepasst werden musste. Gemäß dieser vom G-BA am 20. Juli 2017 beschlossenen Änderungen wären Augenoptiker jedoch in einem ihrer zentralen Berufsrechte beschnitten worden und hätten künftig weder Erst- noch Folgeverordnungen bei betroffenen Kunden durchführen können. Diese Regelung erklärte das BMG nun für rechtswidrig und beanstandete den entsprechenden Passus (§12 Absatz 3 HilfsM-RL).
In seinem Schreiben an den G-BA begründet das BMG seine Beanstandung unter anderem damit, dass nach dem Sozialgesetzbuch „die vertragsärztliche Verordnung einen Ausnahmefall darstellen“ solle. Der beanstandete Absatz der Hilfsmittelrichtlinie gehe indes von einem Grundsatz der ärztlichen Verordnungsbedürftigkeit von Sehhilfen aus. Der G-BA als Urheber der Richtlinie sei jedoch nicht ermächtigt, durch eigene Regelungen eine grundlegende Regelungssystematik des Gesetzgebers außer Kraft zu setzen.
„Wir freuen uns, dass das Gesundheitsministerium hinsichtlich der Hilfsmittelrichtlinie zu der gleichen rechtlichen Einschätzung gelangt wie wir und ein ausschließliches ärztliches Verordnungsrecht als rechtswidrig ansieht“, so ZVA-Geschäftsführer Dr. Jan Wetzel. „Demnach würde die Hilfsmittelrichtlinie aktuell weder in ihrer alten noch ihrer neuen Fassung die Versorgungsberechtigung für Sehhilfen nach der Leistungsausweitung des HHVG regeln. Bis hier Klarheit besteht und die Regelungslücke geschlossen wird, gelten für Augenoptiker zur Versorgung der Anspruchsberechtigten vorerst unverändert die Umsetzungsempfehlungen des ZVA und des GKV-Spitzenverbandes.“

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