Am 8. März 2014 ging in Magdeburg bei der Mitgliederversammlung des Zentralverbandes der Augenoptiker (ZVA) eine Ära zu Ende: Jürgen Meyer, Inhaber von Cammann Optik in Hannover, stellte sich nach beinahe 13 Jahren im Amt des ZVA-Vizepräsidenten und Vorsitzender des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit & Marketing nicht mehr zur Wahl.

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Das ZVA-Präsidium – T. Truckenbrod (Mitte) und C. Müller (Rechts) – verabschiedet Jürgen Meyer.

Meyer war unter der Regie von drei Präsidenten im ZVA für die erfolgreiche Werbekampagne und die in den letzten Jahren besonders wichtige Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Unter seiner Leitung wurde die Öffentlichkeitsarbeit nicht nur erfolgreich umstrukturiert, sondern auch über die neue Medienstruktur von Internet, Facebook & Co in das neue Medienzeitalter überführt.

Augenoptiker der erste Ansprechpartner!

Die Verbraucher kamen mit den Werken Meyers auch besonders über die Werbung in Berührung. Beginnend mit den „Tomaten auf den Augen“, dem „Huhn und der blinden Kuh“ über Götz Alzmann und den „Optiman“ verantwortete er viele Werbeideen- und Kampagnen für die Innungsaugenoptiker. Die langfristig ausgelegte Kommunikationsoffensive „Einmal im Jahr zum Optiker“, die seit Beginn 2012 läuft, trägt den Stempel Meyers, der immer einen großen Wert darauf legte, in der Außenwirkung den Augenoptiker als den qualifizierten ersten Ansprechpartner und Sehberater zu positionieren.

Über 30 Jahre engagierte sich Jürgen Meyer seit 1983 ehrenamtlich für die Augenoptik: Zunächst als Vorstandsmitglied bei der Augenoptiker-Innung Hannover, dann als stellvertretender Landesinnungsmeister im Landesinnungsverband Niedersachsen und Bremen, schließlich als Vorsitzender des erwähnten ZVA-Ausschusses und seit dem 14. Oktober 2001 als ZVA-Vizepräsident.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner berufspolitischen Arbeit war, neben vielen anderen Themen rund um das Thema Sehen in der Öffentlichkeit, die Forderung nach einer Einführung des Wiederholungssehtests für Führerscheininhaber. Das aktuelle Positionspapier des ZVA trägt entsprechend seine Handschrift.

Standing Ovation für Jürgen Meyer bei dessen Verabschiedung als Präsidiumsmitglied des ZVA.

Standing Ovation für Jürgen Meyer bei dessen Verabschiedung als Präsidiumsmitglied des ZVA.

 

Jürgen Meyer machte zu seinem Abschied vom Podium des ZVA deutlich, dass er zwar nicht mehr im ZVA-Präsidium tätig sein wolle, seine ehrenamtliche Tätigkeit in der Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen und als deren Vertreter im ZVA mit dem Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit aber weiter fortführen werde.

Die anwesenden Vertreter des ZVA und das Hauptamt bedankten sich bei Jürgen Meyer für sein umfassendes Engagement durch einen langen und stehenden Applaus. Lohn für eine erfolgreiche und arbeitsintensive Ära.

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