„Kind, Lesen im Dunkeln ist schlecht für die Augen!“ Diesen Satz hören täglich viele Kinder, die statt zu schlafen heimlich unter ihrer Bettdecke lesen – natürlich nicht im Dunkeln, sondern im schummrigen Licht einer Taschenlampe. Doch wie schädlich ist das Lesen bei „schlechtem“ Licht wirklich?

Bei Kurzsichtigen ist das Auge wenige Milimeter zu lang. Das kann zwei Ursachen haben, die sich zudem ergänzen können. Zum einen spielen die Gene eine entscheidende Rolle, zum anderen die Umwelteinflüsse. Zu letzteren zählt auch das Licht. Kinder, deren Augen nicht genügend Tageslicht ausgesetzt sind, unterliegen einem höheren Risiko, kurzsichtig zu werden. Künstliches Licht kann den Wachstumsprozess des Auges aus dem Gleichgewicht bringen. Das Auge wird in der Folge wenige Millimeter zu lang, so dass der Brennpunkt nicht auf der Netzhaut liegt, sondern einige Millimeter davor. Dies ergibt ein unscharfes Bild, und der Betroffene sieht unscharf.

Das Bild zeigt zwei Kinder mit Brillen von Cammann Optik.

Wir testen die Augen Ihres Kindes ohne vorherige Terminabsprache.

 

Vermehrte Nutzung von Tablets und Co. kann Kurzsichtigkeit verschlimmern

Nach Einschätzung von Experten wird die Zahl der Kurzsichtigen in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Verantwortlich sei dafür unter anderem die vermehrte Nutzung mobiler Endgeräte. Denn wie das Licht jeder Lampe ist auch deren Licht ein künstliches. Deshalb ist ein Tablet – egal wie hell die Beleuchtung eingestellt ist – zum Lesen unter der Bettdecke nicht besser für die Augen als ein Buch mit Taschenlampe.

Eltern sollten ihre Kinder täglich an die frische Luft schicken, also ins Tageslicht. Dann ist es auch nicht tragisch, ab und an mal bei Schummerlicht zu lesen. Für alle weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung – kommen Sie einfach Kontakt vorbei.

󰀽Königstraße 44, 30175 Hannover      󰀝(0511) 34 36 28      󰀁info@cammannoptik.de • Impressum

󰀃
󰁓