Uns liegen die Special Olympics und das „Opening Eyes“-Programm wirklich am Herzen. Deswegen stellen wir an dieser Stelle als Rückblick auf die tollen Tage in Hannover die Pressemitteilung des ZVA online:

Sie haben viel geleistet, aber auch viel zurückbekommen“, so fasst Christian Müller, Vizepräsident des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen (ZVA), die Arbeit der fast 200 ehrenamtlichen Helfer zusammen, die sich vom 6. bis 10. Juni 2016 in Hannover bei den Nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung engagierten.

Im Rahmen des „Opening Eyes“-Programms der Gesundheitsinitiative Healthy Athletes führten die Helfer über 1.000 Augenprüfungen durch und gaben über 800 Brillen ab. Jeder zweite Athlet erhielt so eine kostenlose Korrektionsbrille und bei Bedarf eine weitere Schutzbrille oder Sonnenbrille. Vier Dozenten der Fachakademie für Augenoptik in Hankensbüttel, Ernst-Abbe-Hochschule Jena und der Hochschule München, 67 Meisterschüler des Augenoptikerhandwerks und Studenten der Augenoptik/Optometrie, vier Augenärzte, 16 Optometristen, 80 Lions-Club-Mitglieder und 20 Mitarbeiter der Firma Essilor erweckten über fünf Tage lang das „Opening-Eyes“-Programm zum Leben.

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In der Geschäftsstelle der Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen in Niedersachsen und Bremen wurden die rund 800 Brillen montiert.

Die Unternehmen Optos, Haag-Streit und Oculus stellten ihrerseits technisches Equipment für die Augenprüfungen zur Verfügung. Montiert wurden die von Essilor gespendeten Brillengläser anschließend in der Geschäftsstelle der Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen in Niedersachsen und Bremen. Die dafür benötigten Fassungen stellte die Firma Safilo bereit. Zeitnah konnten auf diese Weise schon vor Ort für die Athleten individuelle Brillen hergestellt werden.

Das Programm wird ausgebaut

Stefan Schwarz, Leiter und gewissermaßen „Motor“ des Programms, war von der Zahl der erfolgten Augenprüfungen sichtlich begeistert. Denn mit über 1.000 Untersuchungen stellten die Helfer in diesem Jahr eine neue Bestmarke auf. Um den Bedarf aber auch in Zukunft decken zu können, benötigt die Initiative weiter engagierte Personen.

„Ich bin sehr froh, dass Robert Lederman aus Israel, Thomas Pohlenz aus Berlin und      Prof. Dr. Werner Eisenbarth aus München in Zukunft die Initiative als Clinical Directors unterstützen werden. Denn der Bedarf ist da!“, so Schwarz.

Doch das Programm kommt nicht nur den Athleten zugute, davon ist auch ZVA-Vizepräsident Christian Müller überzeugt: „Ich ziehe vor den vielen jungen Menschen meinen Hut, die hier unter schwierigen Bedingungen Augenoptik und Optometrie praktizieren. Diese Erfahrungen werden sie positiv im Gedächtnis behalten und ihnen in Zukunft in der Praxis noch viel helfen.“

Über „Opening Eyes“

Special Olympics ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und heute mit nahezu 4,5 Millionen Athleten in 170 Ländern vertreten. Die Initiative „Opening Eyes“ ist Teil des umfassenden Gesundheitsprogrammes Healthy Athletes von Special Olympics. Der ZVA unterstützt diese Initiative, deren Ziel es ist, durch Augenprüfungen und durch eine zeitnahe Anfertigung einer Brille die Sportler ganzheitlich zu fördern. Hierdurch können Menschen ihre Umwelt besser sehen und verstehen und fühlen sich sicherer bei ihrer sportlichen Aktivität.

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